verbraucher-papst.de: Alternativen zum Euro

Alternativen zum Euro in der Währungskrise

Kaum scheint Griechenland gerettet, kommt das nächste Pleiteland um die Ecke. In diesem Fall Italien. Spanien, Portugal, Irland, ja sogar Frankreich scheinen ebenfalls gefährdet. Kippt der Euro? Was passiert mit meinem Ersparten? Diese Fragen stellen sich derzeit viele Verbraucher. Doch eine Flucht in andere Währungen birgt Gefahren. Reine Währungsgeschäfte sind hochspekulativ, denn Wechselkurse sind kaum vorherzusehen. Schon gar nicht in diesen, wirtschaftlich turbulenten Zeiten.

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Staatsanleihen in Franken und Kronen

Die Schweiz hat ihre Grenzen dicht gemacht für Währungsspekulationen mit dem Schweizer Franken. Das Land hat mittlerweile mit den negativen Folgen einer überstarken Währung zu kämpfen. Während hierzulande die Wirtschaft – auch dank des schwachen Euro – noch brummt, herrscht bei unserer kleinen Schwester im Süden Katzenjammer. Die Eidgenossen haben Schwierigkeiten ihre Waren loszuwerden, da der hohe Kurs des Frankens die Produkte über Gebühr teuer macht. Der Spekulationsstopp ist sicher die richtige Entscheidung für die Schweiz. Für Anleger jedoch ist er eine Bremse.

Daher locken die skandinavischen Kronen-Anleihen. Dänemark, Schweden und Norwegen verfügen noch über eigene Währungen und haben alle drei positive Wirtschaftsdaten. Skandinavische Anleihen könnten somit als relativ sicherer Hafen bei einem Euro-Kollaps dienen. Allerdings ist die Wirtschaft der drei Länder – ähnlich wie die der Schweiz – extrem stark an den Euro-Raum gebunden. Selbiges gilt auch für das britische Pfund. Ein Umzug ins britische Pfund macht ohnehin sehr wenig Sinn, da die Staatsverschuldung, die Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten deutlich schlechter sind als beispielsweise in Frankreich – von der Euro-Zone ganz zu Schweigen.

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Anlegen im Land der ungebremsten Möglichkeiten?

Der Dollarraum als ewigwährender Hort der Sicherheit hat ebenfalls ausgedient. Wenn selbst die amerikanischen Ratingagenturen die Top-Kreditwürdigkeit der USA in Frage stellen, ist dies ein nicht zu unterschätzendes Warnzeichen. Die Staatsverschuldung der USA ist jenseits von Gut und Böse. Die Arbeitsmarktzahlen katastrophal. Dennoch genießen die USA in der Welt noch immer Kredit und auch die militärische Dominanz spielt im Fall der Fälle eine positive Rolle. Anleger flüchten nämlich im Krisenfall gerne in starke Länder. Was allerdings auch ein gutes Argument für den Verbleib im Euro ist. Die Volkswirtschaften im Nord-Euro sind äußerst stabil. Allen voran die deutsche. Deutschland verdient derzeit am Euro-Fiasko, da es sich nahezu umsonst Geld leihen kann. In der gesamten Eurozone wird derzeit quasi Geld hin und her gewechselt und geht nicht wirklich verloren.

Währungskonten als Alternative zum Tagesgeld

Ein Währungskonto ist ein Tagesgeldkonto in einer Fremdwährung. Diese Konten kann man bei nahezu jeder Bank eröffnen. Haken bei der Sache: Diese Konten sind in der Regel schlecht oder gar nicht verzinst. Zum Teil kommen auch noch Gebühren hinzu, zum Beispiel für den Währungstausch. Der Anleger hofft hier also auf Kursgewinne der Fremdwährung, beziehungsweise den Kursverfall des Euro. Übrigens: Wenn Sie sich das Geld auszahlen lassen, bekommen Sie innerhalb des Euroraums nur Euro ausgezahlt.

Anleihen in fremden Währungen

Anleihen in fremden Währungen, beziehungsweise aus fremden Ländern. Man kann Sie über sein Online-Depot oder die Hausbank erwerben. Es gibt eine Vielzahl von Anleihen in anderen Währungen. Neben dem Klassiker, der US-Staatsanleihe, gibt es auch noch eine Reihe amerikanischer Firmen, die derzeit noch gut bewertet sind und in Dollar gehandelt werden. Auch einige deutsche Firmen bieten Anleihen in Dollar an. Zum Beispiel Daimler, die Deutsche Telekom oder RWE. Auch der deutsche Staat bietet über die staatliche Förderbank der deutschen Wirtschaft (KfW-Bank) eine Staatsanleihe in US-Dollar an. Läuft die Anleihe aus, wird sie hierzulande auch wieder in Euro ausgezahlt.

Ausländische Rentenfonds

In Rentenfonds sind meistens sehr viele verschiedene Fonds und Anleihen gebündelt. In aller Regel in mehreren Währungen. Wer also raus will aus demn Euro, der sollte sich genau erkundigen. Europoäische oder internationale Rentenfonds haben zuhauf Euro-Anleihen. Dennoch gibt es amerikanische Rentenfonds, die rein mit US-Dollar bestückt sind, ebenso schweizerische und britische in den jeweiligen Nationalwährungen Franken und Pfund. Auch in Skandinavien wird man fündig. Bei den Rentenfonds ist insgesamt das Risiko breiter gestreut, da Sie sich nicht allein abhängig machen von den Währungsschwankungen, da hier auch die Zinsentwicklung eine Rolle spielt.
Prüfen Sie mit dem Tagesgeld-Vergleich, wo es aktuell die besten Tagesgeld-Zinsen gibt

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Ein Kommentar

  1. Guter Post! Ich werde da nochmal versuchen mehr zu erfahren!

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