Steigende Bahnpreise 2012: Bahnfahren wird deutlich teurer

Die Deutsche Bahn erhöht zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember die Bahnpreise zum Teil kräftig. Für die Verbraucher bedeutet das: Die Ticketpreise werden im Durchschnitt um knapp 4 Prozent steigen. Auch für die Bahncard müssen Bahnkunden künftig tiefer in die Tasche greifen.

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Bahn erhöht Preise

Im letzten Jahr hat die Bahn zum Fahrplanwechsel die Bahnpreise nicht erhöht, dafür fällt die Fahrpreiserhöhung in diesem Jahr umso heftiger aus. Im Fernverkehr steigen die Fahrpreise im Durchschnitt um 3,9 Prozent, im Regionalverkehr immerhin noch um 2,7 Prozent, so die Deutsche Bahn. Als Grund für die Erhöhung der Bahnpreise gab das Unternehmen, das als der größte Engergieverbraucher in Deutschland gilt, die gestiegenen Energiepreise an. Vor allem die Stromkosten seien im vergangenen Jahr enorm gestiegen. Zudem beklagt das Unternehmen auch einen Anstieg der Lohnkosten. Dis müsse auf die Bahnpreise umgelegt werden.

Auch Bahncard wird teurer

Ebenfalls teurer wird die Bahncard. Wer ab der Fahrplanumstellung im Dezember eine Bahncard 25, Bahncard 50 oder Bahncard 100 kauft, der wird bis zu vier Prozent mehr dafür hinlegen müssen als im Jahr zuvor.

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Auch die Sitzplatzreservierungen am Schalter werden im Vergleich zu den Internetpreisen deutlich teurer: Reservierungen kosten künftig einheitlich vier Euro pro Platz und Fahrt. Dies gilt sowohl für Platzreservierungen in der ersten Klasse als auch in der zweiten Klasse. Bisher haben Sitzplatzreservierungen nur 2,50 Euro gekostet.

Bahnpreise höher – Sparpreise nicht betroffen

Immerhin: Von der Fahrpreiserhöhung ausgenommen sind die sogenannten Sparpreise, bzw. Spartickets der Deutschen Bahn. Laut Bahn nutzen immerhin ein Viertel aller Reisenden diese Sonderangebote regelmäßig. Die ermäßigte Bahncard 25 sowie die Bahncard für Jugendliche sind ebenfalls zum selben Preis wie bisher zu bekommen.

Die regionalen und kommunalen Verkehrsverbünde sind als eigenständige Unternehmen nicht von der Erhöhung der Bahnpreise betroffen. Sie haben eigene Tarife. Aufgrund der im vergangenen Jahr sehr stark gestiegenen Stromkosten sind aber auch hier deutliche Preiserhöhungen zu erwarten.

 

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