Dioxin-Eier: Schon wieder erhöhte Werte in Freiland-Eiern

Schon wieder sind Dioxin-Eier aufgetaucht. Dieses Mal im Kreis Höxter, so das NRW-Verbraucherschutzministerium. Dabei ist der große Dioxin-Skandal gerade mal erst drei Monate her. Damals wurden insgesamt knapp 300.000 Eier aus Niedersachsen und weiteren Bundesländern verkauft. Neben Niedersachsen waren auch Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie das Saarland betroffen. Dieses Mal scheint der Kreis der betroffenen Bundesländer kleiner zu sein. Lediglich in NRW, Niedersachsen und Hessen scheinen die mit Dioxin belasteten Eier in den Handel gelangt zu sein.

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NRW: Wieder Dioxin in Freiland-Eiern gefunden

Das NRW-Verbraucherschutzministerium warnt vor konventionellen Ei­ern aus Freilaufhaltung mit der Stempelnummer 1 DE 0518831, die möglicherweise mit Dioxin belastet sind. Bei einer Probe waren Werte über dem erlaubten Höchstgehalt aufgefallen. Sie stammen von einem Betrieb im Kreis Höxter. Die Eier sind aus dem Verkauf zurückgerufen, der Betrieb darf auch keine Eier aus diesem Stall mehr verkaufen. An­hand der Stempelnummer auf den Eiern können Verbraucher nachvollziehen, ob sie möglicherweise belastete Eier gekauft haben und sollten diese entsorgen.

Was passiert wenn ich aus Versehen ein Dioxin-Ei esse?

Werden im Einzelfall betroffene Lebensmittel verzehrt, so ist davon aus­zugehen, dass bei geringem Verzehr von belasteten Produkten keine akuten Gesundheitsgefahren für Verbraucherinnen und Verbraucher bestehen. Allerdings können Dioxine bei längerer Aufnahme zu gesund­heitlichen Problemen bis hin zur Förderung von Krebserkrankungen füh­ren. Allerdings lassen sich Dioxine weder riechen noch schmecken. Auch durch Erhitzung, beispielsweise beim Kochen oder Braten werden sie nicht zerstört. Die Belastung lässt sich daher nur minimieren.

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Wie schütze ich mich vor Dioxin?

Hauptquelle der Dioxinaufnahme ist beim Menschen mit 90 bis 95 Prozent die Nahrung. Zwei Drittel davon nimmt der Mensch durch Verzehr von Fleisch und Milchprodukten zu sich. Das liegt daran, dass sich die Gifte bevorzugt im Körperfett von Tieren ansammeln. Vor allem Gewässer sind mit Dioxinen und PCB belastet. Daher können sehr fetthaltige Fische wie Lachse und Heringe schlimmer verseucht sein als Landtiere wie Hühner. Da solche Fische aber meist nur in relativ kleinen Mengen konsumiert werden, sind sie als Belastungsfaktor nicht so entscheidend. Wer die Aufnahme der gefährlichen Gifte minimieren will, der sollte wenig fettreiche tierische Lebensmittel zu sich nehmen.

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