Hepatitis-A-Viren in Erdbeeren aus China gefunden?

In Belgien wurden scheinbar in Tiefkühlerdbeeren aus China gefährliche Hepatitis-A-Viren gefunden. Es besteht der Verdacht, dass Erdbeeren dieses Lieferanten auch in Deutschland verarbeitet wurden und in den Handel kamen. Betroffen ist die „Natreen Erdbeer-Joghurt-Schnitte (400 g)“ der Firma Aerzener Brot und Kuchen GmbH.

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Hepatitis-Viren in deutschem Tiefkühlkuchen?

Die Firma Aerzener Brot und Kuchen GmbH wurde von den deutschen Gesundheitsbehörden informiert, dass für den Tiefkühlkuchen tiefgekühlte Erdbeeren verarbeitet worden sind, die möglicherweise mit Hepatitis A-Viren kontaminiert sein könnten. Zumindest besteht bei belgischen Behörden für Erdbeeren des gleichen Lieferanten ein Verdacht der Kontamination mit Hepatitis-A-Viren. Die hierauf sofort eingeleiteten Eigenuntersuchungen des Herstellers und des Vorlieferanten, die durch ein anerkanntes Labor durchgeführt worden sind, konnten diesen Verdacht bisher jedoch nicht bestätigen. Die Analysen haben keinen Hinweis auf eine Kontamination mit Hepatitis-A-Viren ergeben. Untersuchungsergebnisse der amtlichen Überwachung liegen noch nicht vor.

Sofort Rückrufaktion gestartet

Die betroffene Firma hat ihr Produkt sofort vorsorglich und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden die „Natreen Erdbeer-Joghurt-Schnitteaus dem Verkauf genommen. Die Verarbeitung der betroffenen Erdbeeren wurde ebenfalls unmittelbar nach den Hinweisen gestoppt, um jegliche mögliche weitere Gefährdung der Verbraucher auszuschließen.

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Die Firma Aerzener Brot und Kuchen GmbH weist vorsichtshalber daraufhin, dass Erzeugnisse  mit folgenden Chargennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) nicht verzehrt werden sollten:

Charge — MHD
L12048 — 05/2013
L12083 — 06/2013
L12114 — 07/2013
L12145 — 09/2013
L12180 — 10/2013
L12297 — 01/2014

Die Mindesthaltbarkeitsdaten und die Chargennummern sind laut Hersteller auf der Packung angegeben. Verbraucher können das Produkt in den Supermarkt zurückbringen. Dort wird ihnen der Kaufpreis erstattet.

Weitere Informationen gibt es unter der Hotline-Nummer: 0800 – 333 54 45 täglich zwischen 9-17 Uhr.

Update 23.11.: Auch Proben von Behörden bislang ohne Befund

Bislang scheint sich der Verdacht nicht zu bestätigen. In den von den Behörden selbst entnommenen Proben wurden keine Hepatitis-Viren gefunden. Weitere Probenergebnisse liegen Anfang nächster Woche vor. Die ursprüngliche Vermutung, dass die in Belgien vertriebenen Erdbeeren mit den in Deutschland verarbeiteten identisch sind, scheint sich somit erstmal nicht zu bestätigen.

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