iTunes-Abzocke: Phishing-Mails von Betrügern im Umlauf

Ein angebliches Abrechnungsproblem bei iTunes irritiert derzeit zahlreiche Verbraucher. Denn momentan verschicken Betrüger Phishing-Emails, um an wichtige Daten von iTunes-Nutzern zu kommen. Die Phishing-Mails führen über einen Link auf eine gefälschte Website, die der Startseite des iTunes-Stores von Apple sehr ähnlich sieht, so das Online-Magazin Apfelnews. Experten raten dringend davon ab, den Aufforderungen dieser Emails zu folgen.

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Phishing-Emails ködern iTunes-Kunden

[sam id=“5″ codes=“true“]Eigentlich sollten sich Verbraucher mittlerweile daran gewöhnt haben, dass Betrüger mit sogenannten Phishing-Mails versuchen, an ihre persönlichen Daten zu kommen. Bank- und Sparkassenkunden haben sich in der Vergangenheit bereits häufig bei Verbraucherschützern über Phishing-Mails beklagt. Viele Kunden sind mittlerweile sensibilisiert und gehen weitgehend vorsichtig mit ihren Kontodaten und Passwörtern im Internet um. Genauso gefährlich wie Banken-Phishing kann aber auch das Abfangen von Passwörtern für Plattformen wie iTunes sein. Schließlich sind im iTunes-Account oft die Bank- oder Kreditkartendaten des Nutzers hinterlegt. Und genau darauf haben es die Betrüger abgesehen.

Der miese Trick mit der Fake-iTunes-Seite

Die Emails, vor denen aktuell gewarnt wird, weisen die Empfänger auf angebliches Problem bei der iTunes-Abrechnung hin. Ein dubioser Link in der Email verweist auf eine Website, die auf den ersten Blick der echten iTunes-Seite täuschend ähnlich sieht. Wer auf den Link klickt, gelangt auf diese Fake-Seite und wird aufgefordert, die eigene Apple-ID sowie das Passwort einzugeben. Doch wer das wirklich tut, ist den Betrügern ausgeliefert. Mit den übertragenen Daten haben die Absender der Phishing-Mail Zugriff auf alle bei iTunes hinterlegten Daten – unter Umständen auch auf die Bank- oder sogar Kreditkarten-Daten.

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Wie schütze ich mich vor Phishing-Attacken?

Bereits in der Vergangenheit berichteten Online-Magazine über gehackte iTunes-Accounts. Die Hacker hatten sich dabei zunutze gemacht, dass einige User immer Passwörter benutzen, die sehr leicht zu erraten bzw. zu knacken sind. Die neuen Phishing-Maschen der Internet-Betrüger gehen einen Schritt weiter und wollen nun auch diejenigen Konten erreichen, die über einen ausreichenden Passwortschutz verfügen. Experten raten deshalb: Bevor man einen Link aus einer Email heraus klickt, sollte man immer bedenken, dass man auf einer Fake-Seite landen kann. Besser ist es, die Internet-Adresse des Unternehmens (URL) per Hand in die Browserzeile einzutippen.

Hier der Wortlaut der Phishing-Mail, vor der aktuell gewarnt wird:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

bei der letzten Abbuchung für die von Ihnen gekauften Apps (Rechnung: XXXXX) hatten wir Probleme bei der Transaktion mit Ihrem Geldinstitut. Folgende Daten, die Sie in Ihrer Apple ID hinterlegt haben, sind nicht korrekt: Geburtstag des Kontoinhabers

Bitte korrigieren Sie diese Daten umgehend, um mögliche Probleme zu vermeiden.

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Loggen Sie sich dazu in Ihre Kontoverwaltung, um die oben stehenden

Punkte zu korrigieren: http://apple.ssl-log.in/appleid/

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