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Orkan Xaver bringt Deutschland Sturmflut

Meteorologen erwarten für Donnerstag eine Sturmflut an Deutschlands Nordseeküste. Schuld daran ist das starke Orkantief „Xaver“, das sich derzeit auf Deutschland zubewegt. Laut den Meteorologen ist die Wetterlage derzeit sehr ähnlich zu der, die im Jahr 1962 herrschte, als der Norden Deutschlands von der Jahrhundert-Sturmflut heimgesucht wurde. Orkan Xaver wird auch in der Mitte und im Süden Deutschlands für Chaos und schlechtes Wetter sorgen.

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Sturmflut: Wie verheerend wird Orkan Xaver?

Die deutsche Nordseeküste wird spätestens am Donnerstag von Orkantief Xaver heimgesucht. Meteorologen befürchten eine große Sturmflut. Die Wetterlage sei derzeit ähnlich der im Jahr 1962, als Deutschlands Norden, vor allem Hamburg, von einer verheerenden Sturmflut heimgesucht wurde und bei der damals 340 Menschen starben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Orkan Xaver. „Die Prognosen sind zwei Tage im Voraus zwar noch unsicher. Es sei aber mit hohen Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h für ganz Norddeutschland zu rechnen, so Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation IWK gegenüber dem Spiegel. „An der Nordsee und auf Höhenlagen im Mittelgebirge drohten sogar mehr als 150 km/h. Am Freitag komme zum Sturm starker Schneefall in ganz Deutschland“, so der Experte weiter.

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Orkan Xaver trifft Donnerstag auf Deutschland

Das IWK erwartet, dass Orkan Xaver, der derzeit gerade vor Grönland entsteht, Deutschland Donnerstag Mittag erreicht. Der Wind wird voraussichtlich mit einer Stärke von bis zu 100 km/h in Hamburg auftreffen. Noch schlimmer wird die übrige Nordseeküste betroffen sein, wo Orkan Xaver zwischen 120 und 160 km/h erreichen könnte. In der Nacht auf Freitag besteht die höchste Wahrscheinlichkeit auf eine Sturmflut an der Nordsee, so die Meteorologen.

Eine Sturmflut ist dann erreicht, wenn der durchschnittliche Hochwasserstand um mindestens 1,50 Meter überschritten wird. Ab 2,50 Meter wird von einer schweren Sturmflut und ab 3,50 Meter wird von einer sehr schweren Sturmflut gesprochen. Sturmfluten treten meist im Frühjahr und im Herbst auf.

Orkan Xaver: So schützt man sich am besten

Wind alleine bringe unterhalb von Windgeschwindigkeiten von 200 km/h niemanden um. Nur Sturmflut und umherfliegende Gegenstände seien die Gefahr, vor der man sich schützen müsste. Behörden sollten überlegen, ob bei den erwarteten Windstärken neben Brücken nicht auch Waldstraßen gesperrt werden sollten, so Frank Böttcher vom IWK.

Zu den Orkanböen am Donnerstag bis Samstag gesellen sich laut Deutschem Wetterdienst DWD Schnee- und Graupelschauer. Es wird nasskalt und nachts besteht Frostgefahr. Der Wind wird jedoch bereits am Freitag abflauen. Der DWD rechnet mit orkanartigen Böen vor allem auf dem Brocken, auf Helgoland, sowie mindestens mit schweren Sturmböen auf Sylt, Fehmarn und Norderney. In den Großstädten Hamburg, Kiel und Bremen werden zudem Sturmböen erwartet.

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