Sommerzeit: Zeitumstellung am 31. März

Die Sommerzeit beginnt in diesem Jahr am 31. März, also genauer gesagt in der Nacht vom 30.3. auf den 31.3.  um 2 Uhr. Die Uhren werden dann um eine Stunde vorgestellt. Wir verlieren also genau die Stunde, die wir bei der letzten Zeitumstellung gewonnen haben. Vielen Menschen fehlt die Stunde Schlaf nachhaltig. Sie kommen nach der Zeitumstellung morgens nicht mehr aus dem Bett und abends haben sie Probleme einzuschlafen. Doch das muss nicht sein, wenn man einige Regeln befolgt.

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Sommerzeit raubt uns eine Stunde Schlaf

Der erste Arbeitstag nach der Zeitumstellung auf die Sommerzeit ist für viele kein schöner Morgen. Der Wecker klingelt eine Stunde früher als gewohnt, viele fühlen sich schlapp. Die innere Uhr hatte noch keine Gelegenheit sich auf die neue Zeit einzustellen. Experten raten daher, sich bereits jetzt, also ein bis zwei Wochen vor der Zeitumstellung etwas vorzubereiten.

Hierfür gibt es einen einfachen Tipp: Jeden Abend eine Viertelstunde früher ins Bett gehen und den Wecker analog dazu jeweils 15 Minuten zurückzustellen – so gewöhnt man den Körper langsam an die Sommerzeit und hat am Montag nach der Zeitumstellung weniger Schwierigkeiten aufzustehen.

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Zeitumstellung: Erst mal kein Koffein am Nachmittag

Wer weitere Regeln beachtet, der sollte noch weniger Probleme mit der Sommerzeit haben. So enthalten bekanntermaßen Kaffee, grüner Tee, Cola und Energydrinks zum Teil viel Koffein. Koffein wirkt anregend und je nach körperlicher Verfassung kann diese Wirkung bei einigen Menschen bis zu 14 Stunden anhalten.

Das anstrengende Ergebnis: Man wälzt sich nach dem Zubettgehen im Bett hin und her und kann nicht einschlafen. Gerade zur Zeitumstellung im Frühjahr sollte man daher ab mittags keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.

Kein schweres Essen und kein Alkohol mehr am Abend

Am späten Abend noch Pasta mit leckerer Bolognesesoße? Nach der Umstellung auf Sommerzeit besser erst mal nicht! Schweres Essen ist nicht gerade schlaffördernd und der Figur schadet es obendrein. Versuchen Sie daher, etwas früher zu Abend zu essen und verzichten Sie auf fettige Speisen und Kohlenhydrate am Abend. Gegrilltes Geflügel mit etwas Salat ist besser als Braten mit Knödeln.

Viele denken, dass sie nach dem berühmten Gläschen Rotwein oder Bier besser einschlafen können. In vielen Fällen ist das zunächst auch tatsächlich der Fall. Das Problem ist nur: Unter Alkoholeinfluss kann sich der Körper nachts nicht vollständig erholen. So wird der Alkohol von der vielgepriesenen Einschlafhilfe zum nächtlichen Ruhestörer. Und am nächsten Morgen wacht man wie gerädert auf.

Aufregung vermeiden: Sport besser morgens

Die Joggingrunde am Abend durch den Park sollte man sich an den ersten Tage nach der Zeitumstellung auf die Sommerzeit verkneifen. Auch wenn es abends jetzt länger hell ist – verzichten Sie auf den Sport am Abend! Denn Sport kurbelt unseren Kreislauf an und hält uns länger wach. Besser morgens vor der Arbeit joggen – auch wenn es gerade nach der Zeitumstellung vielen schwer fallen wird, dafür noch früher aufzustehen.

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Wer glaubt, nach einem spannenden Fernsehkrimi oder einem längeren PC-Spiel besser einschlafen zu können, liegt in den meisten Fällen falsch. Emotionale Eindrücke hindern den Körper daran, die Ruhe zu finden, die fürs Einschlafen nötig ist. Besser ist es, ruhige Musik zu hören oder ein Schaumbad zu nehmen. Danach fällt das Einschlafen wesentlich leichter

Einschlaftipps: Hausmittelchen können helfen

Schon als Kinder haben wir von Mama vor dem Einschlafen eine heiße Milch mit Honig bekommen. Das kann aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich funktionieren. Milch enthält viel Kalzium und das wiederum wirkt beruhigend auf den Körper. Greifen Sie also ruhig auf dieses Einschlafrezept aus Kindertagen zurück. Danach Zähneputzen nicht vergessen!

Wer nach der Umstellung auf Sommerzeit im Bett partout keine Ruhe findet und einfach nicht müde wird, sollte seinem Körper eine zweite Chance geben: Noch einmal aufstehen, Wäsche sortieren, in Zeitschriften blättern, leise Musik hören – bis man das Gefühl hat, wieder müde zu sein. Wenn das beim ersten Anlauf nicht hilft – nochmal aufstehen und dem Körper signalisieren: Bett bedeutet schlafen.

Wissenschaftlich umstritten ist hingegen die Wirkung von sogenannter Nachtmilch. Diese im Internet umworbene Milch stammt von Kühen, die zwischen 2 und 4 Uhr nachts gemolken werden und enthält angeblich das Schlafhormon Melatonin.

Schlafmittel aus der Apotheke

Nach der Umstellung auf Sommerzeit sollte man sich gut überlegen, ob man zu Medikamenten gegen die Schlaflosigkeit. Chemische Einschlafhilfen sollten aber wirklich nur im absoluten Notfall und in Rücksprache mit Arzt oder Apotheker eingenommen werden.

Eine Alternative können natürliche Einschlafhilfen sein wie beispielsweise Präparate aus Baldrian. Diese können auch über einen längeren Zeitraum genommen werden, um wieder zu einem erholsamen Schlafrhythmus zu finden.

Bei allem Einschlaf- und Aufstehfrust hat die alljährliche Zeitumstellung im Frühjahr aber durchaus auch ihre positiven Seiten. Abends ist es länger hell und man kann an lauen Frühlingsabenden die Sonne auf dem Balkon länger genießen.

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Ein Kommentar

  1. Diese unsinnige Zeitumstellung hat nachweislich volkwirtschaftlich immensen Schaden verursacht, sonst nichts. Die politischen Versager sind-wie zu erwarten–unfähig, ihren hirnlosen Erlass zurückzunehmen, es verursacht ja Mühen, welche das arbeitsscheue Gesindel gerne vermeidet. Und Versprechen sind von diesen Leuten sowieso nur Lügen.

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