Aufrunden bitte! Spenden an der Supermarktkasse

„Deutschland rundet auf“ heißt die Stiftung, die ab 2012 in Deutschland Spenden für nachhaltige und soziale Projekte hier vor Ort in Deutschland sammelt. Nie war spenden einfacher. Verbraucher können nämlich bei bislang 13 Partnerfirmen der Initiative ab dem kommenden Jahr an der Kasse von Supermärkten und anderen Geschäften ihre Einkaufsbeträge auf den nächsthöheren 10-Cent-Betrag aufrunden lassen und diese Centbeträge dann automatisch spenden. Man muss einfach die Kassiererin oder den Kassierer darauf hinweisen, dass man aufrunden möchte.

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Update 7.3.2012: Das Projekt ist jetzt gestartet – was dahinter steckt gibts hier!

Die Masse machts

Hat man im Supermarkt eine Rechnung von – angenommen – 28,77 Euro, dann würde mit dem Hinweis „bitte aufrunden“ ab 2012 dann ein Betrag von 28,80 Euro abkassiert. Man hat in diesem Fall 3 Cent gespendet. Eine Summe, die einem nicht weh tut, die aber auf den ersten Blick auch nicht viel bringt. Allerdings erhofft sich die Stiftung „Deutschland rundet auf“, dass möglichst viele Verbraucher mitmachen beim Cent-Spenden und dadurch ordentlich Geld zusammen kommt. Die Spenden werden übrigens nur in Projekte gesteckt, die in Deutschland ansässig sind und hierzulande Gutes tun. Der Schwerpunkt soll hierbei auf der Kinder- und Jugendarbeit liegen.

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Bislang beteiligen sich 13 Firmen

Wie die Stiftung „Deutschland rundet auf“ heute mitteilte, haben sich bislang 13 Firmen mit bundesweit insgesamt 11.000 Filialen bereit erklärt, bei der Spendenaktion mitzumachen. Neben den Supermarktketten „Netto“, „Penny Markt“ und „Bon Prix“, nimmt auch die Parfümerie-Kette „Douglas“, der Textil-Discounter „kik“, sowie die Baumärkte von „toom“, die Schuhfilialen von „Reno“ und „Görtz“, sowie die Firmen „Sport Scheck“, „Depot“, „Sinn Leffers“, „Die Shopping Welt dodenhof“ und „Witt Weiden“ bislang an der Aktion teil. Die Organisatoren hoffen, dass sich bis zum Start der Aktion 2012 noch viele weitere Firmen melden und mitmachen.

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2 Kommentare

  1. Reiner Lorber

    Es wird wohl auch auf das Massenbeeinflussungssymptom gesetzt. Denn wer in einer Schlange steht in der jemand an der Kasse sagt „aufrunden, bitte“ und der nächste das auch macht wird sich kaum aus dem Masssenzwang verabschieden können ohne merkwürdig angeschaut zu werden, denke ich.

  2. Lorenz P Tews

    Wenn da mal nur nicht die üblichen Verdächtigen und ihre Interessen im Hingrund agieren: Die Bertelsmann-Gruppe.

    Warum nicht: Deutschland rundet AB !

    Doch welchem Konzern-Einzelhändler ist schon der Gedanke gekommen, die Cent-Beträge zu spenden und damit soziales Engagement zu fördern ?

    Nun sieht es so aus, als wenn die üblichen Verdächtigen auf Kosten der ahnungslosen Endverbraucher sich ein paar hübsche Federn für den Hut verdienen.
    Und irgendwann kommt auch noch ein kleines Kreuzchen zum Anheften dazu.

    Der Clou für die Einzelhändler: Cent-Münzen werden im Kassenbestand reduziert. Eine Einsparmassnahme, denn jede Rolle ‚eingekauft oder am Abend abgezählt‘ verursacht auch Kosten.

    Nein ! Meine Cents verteile ich gerne selbst. Direkt.

    Auf die Frage: Möchten sie aufrunden ?
    Meine Antwort: Nein, danke.

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