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Steuern sparen mit Solarstrom

Eine Solaranlage auf dem Hausdach ist gut für die Ökobilanz und für das Klima. Eine Photovoltaik-Anlage ist aber auch finanziell gesehen eine interessante Geldanlage. Wer sich dafür entscheidet, zum Stromproduzenten zu werden, sollte beachten, dass man mit einer Solaranlage zum Unternehmer wird. Und das kann sich steuerlich lohnen.

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Einspeisevergütung sinkt – Solarstrom trotzdem lukrativ

Trotz sinkender Einspeisevergütungen kann eine Solarstromanlage eine durchaus lukrative Investition sein. Vor allem, wenn man das Finanzamt daran beteiligt, so die Bundes-Steuerberaterkammer in Berlin. Die Anschaffungskosten einer Solaranlage können im Regelfall 20 Jahre lang abgeschrieben werden, was der üblichen Nutzungsdauer einer Solaranlage entspricht. Ansetzen sollte man die Kosten demnach mit jährlich fünf Prozent. Private Stromerzeuger können außerdem im Jahr der Anschaffung eine Sonderabschreibung von 20 Prozent der Anschaffungskosten geltend machen, berichtet stern.de.

Und das ist noch nicht alles: Wer plant, sich erst in drei Jahren eine Photovoltaik-Anlage zuzulegen, kann einen sogenannten Investitionsabzugsbetrag von höchstens 40 Prozent der Anschaffungskosten steuermindernd geltend machen.

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Solarstrom-Einnahmen sind steuerpflichtig

Wer seinen produzierten Solarstrom ins öffentliche Stromnetz einspeist, macht Einnahmen, die einkommensteuerpflichtig sind. Daher muss diese unternehmerische Tätigkeit dem Finanzamt gemeldet werden. Immerhin können die Ausgaben für den Betrieb der Solaranlage als Betriebsausgaben abgezogen werden. Unter anderem zählen hierzu die laufenden Betriebskosten oder auch die Kosten für Reparatur, Finanzierung, Wartung und Versicherung der Anlage.

Gewerbesteuerpflicht erst ab 24.500 Euro im Jahr

Normalerweise muss für die private Solarstromproduktion kein Gewerbe angemeldet werden. Allerdings fällt die Gewerbesteuer an, wenn der Gewerbeertrag den Freibetrag von 24 500 Euro im Jahr übersteigt. Auch Umsatzsteuer müsse bei privaten Anlagen selten gezahlt werden. Liegen die Vorjahresumsätze unterhalb von 17 500 Euro, gelten die Betreiber als Kleinunternehmer. Bei diesen falle keine Umsatzsteuer an, so Steuerexperten.

Ob sich die Anschaffung einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach lohnt, hängt von vielen Faktoren ab: Dazu zählen unter anderem die Ausrichtung des Dachs und dessen Neigungswinkel. Prüfen Sie mit unserem Solar-Rechner, ob sich eine Photovoltaik-Anlage auf Ihrem Hausdach lohnen kann.

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