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Tagesgeld: MoneyYou Testsieger mit 2,55 Prozent Zinsen

Die Europäische Zentralbank verleiht derzeit mit niedrigsten Zinsen Geld an die Banken. Dies hat Auswirkungen auf die Zinsen der Spareinlagen. Für Geld auf dem Sparbuch gibt es derzeit kaum mehr als ein Prozent. Das deckt nicht einmal den Verlust durch die Inflation. Dennoch gibt es einige Ausnahmen. Im aktuellen Tagesgeldvergleich des Magazins FOCUS schnitt das Angebot von MoneyYou, einer Tochter der Großbank ABN Amro am besten ab. Immerhin 2,55 Prozent Zinsen beommt man als Kunde hier für Tagesgeld.

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Tagesgeld: Wechsel der Bank lohnt sich in den meisten Fällen

Im FOCUS-Test standen die Tagesgeldangebote von mehreren Banken, die auf dem deutschen Markt tätig sind. Das Top-Angebot der niederländischen ABN AMRO Bank heißt „moneyou“ und bietet derzeit 2,55% Zinsen. Doch viele weitere Angebote bieten noch über 2% Zinsen für das Tagesgeld. Im Gegensatz zum Festgeld können die Kunden beim Tagesgeld jederzeit frei darüber verfügen. Bedenkt man, das viele Banken derzeit unter einem Prozent für Geldeinlagen zahlen, so wird schnell klar, dass sich ein Wechsel der Bank oder ein Transfer des Geldes auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto lohnen kann.

Die Banken bieten unterschiedliche Formen der Anlage. So bietet zum Beispiel die Berliner DKB ein Tagesgeldkonto über ein kostenloses Kreditkartenkonto an, das es in Kombination mit einem ebenfalls kostenlosen Girokonto gibt. Die Bank of Scotland bietet ein klassisches Tagesgeldkonto an, auf das man über sein bisheriges Girokonto bei der Hausbank Geld überweist, beziehungsweise zurückholt.

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Vor- und Nachteile von Tagesgeld

Das schöne an einem Tagesgeldkonto ist, dass man im Gegensatz zu Festgeld jederzeit darüber verfügen kann und es dennoch relativ hoch verzinst ist. Täglich verfügbar bedeutet allerdings, dass das Geld vorher noch auf ein Referenzkonto überwiesen werden muss. In den meisten Fällen ist dies das eigene Girokonto.

Womit auch schon ein Nachteil des Tagesgeldes beschrieben ist: Durch die Überweisung entstehen je nach Hausbank sogenannte „Banklaufzeiten“. Das ist die Zeit, die das Geld braucht, ehe es auf dem Girokonto gebucht und damit tatsächlich verfügbar ist. Manche Banken brauchen dafür nur einen Tag, andere wiederum drei Tage. Beim Angebot der Deutschen Kreditbank DKB, das zwar nur mit 2,05% verzinst ist, fällt diese Wartezeit weg, da das Tagesgeldkonto an ein kostenloses Girokonto gekoppelt ist. Über das Tagesgeld kann in der Regel somit bereits nach kurzer Zeit verfügt werden.

Einlagensicherung: Wie sicher ist Tagesgeld?

Einlagen auf Tagesgeldkonten unterliegen der sogenannten „Einlagensicherung“. Sie sind nach § 1807 BGB mündelsicher. Die Einlagensicherungsgrenze in der EU beträgt seit dem 30. Juni 2009 100 Prozent der Einlagensumme, maximal jedoch 100.000 Euro. Darüber hinaus garantieren die Bankenverbände der einzelnen Länder einen weitaus höheren Betrag. Das Tagesgeldangebot der Bank of Scotland (BOS) mit seiner immer noch äußerst guten Verzinsung von 2,4% ist sogar doppelt abgesichert: Zum einen über den britischen Bankenfond der Banken und zusätzlich noch über den deutschen Einlagensicherungsfond.

Prüfen Sie mit dem Tagesgeld-Vergleich, wo es aktuell die besten Tagesgeld-Zinsen gibt

 

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