telefon abzocke

Verbraucherzentrale startet Aktion gegen unerwünschte Werbeanrufe

Seit heute können sich alle Bürger der Bundesrepublik bei der Verbraucherzentrale Bayern betrügerische Werbeanrufe melden. Die Aktion soll bis zum 16. September laufen. Einen unerwünschten Werbeanruf kann man entweder online auf der Internetseite der Verbraucherzentrale oder in einer der Beratungsstellen melden. Dort werden die Beschwerden gesammelt und ausgewertet. Ziel der Aktion ist es, erstmals eine verlässliche Datenbasis über das Ausmaß der betrügerischen Werbemaßnahmen in Deutschland zu bekommen, um künftig gezielter dagegen vorgehen zu können.

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Strengere Gesetze gegen betrügerischer Telefonwerbung

Die Verbraucherzentrale Bayern ruft alle Bürger in Deutschland dazu auf, betrügerische Werbeanrufe bei ihr zu melden. Damit soll das tatsächliche Ausmaß und die diversen Tricks der Telefonabzocke erstmals erfasst werden. Mit der Aktion sollen einerseits die verschiedenen Methoden gesammelt werden, um die individuelle Beratungsarbeit in den Verbraucherzentralen vor Ort zu otimieren. Auch soll die Politik unter Druck gesetzt werden, bestehende erste Gesetze zum Verbraucherschutz gegen Telefonabzocke zu verschärfen.

So melden Sie unerwünschte Telefonwerbung

Beschwerden und Meldungen wegen betrügerischer Telefonanrufe können in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen abgegeben werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, online auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Bayern einen Fragebogen auszufüllen. Die bundesweite Aktion endet am 16. September 2012.

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Auf der Seite der Verbraucherzentrale Bayern heißt es zur Aktion: Sie haben hier die Möglichkeit, die Verbraucherzentrale über unerbetene Anrufe zu informieren. Falls Sie mehrere Anrufe erhalten haben, bitten wir Sie, unseren Fragebogen entsprechend oft auszufüllen. Wir freuen uns über jeden Hinweis! Haben Sie aber Verständnis, dass wir zu Ihren Fallschilderungen keine Stellungnahme abgeben oder Beratungen durchführen können. Wenden Sie sich dazu bitte an eine unserer Beratungsstellen oder nutzen Sie die Telefon- oder Online-Beratung.

Die Maschen der Betrüger werden immer dreister

Selbst vor der Verbraucherzentrale selbst scheuen windige Betrüger nicht zurück. So berichtete uns unsere Leserin Katja J. aus dem nordrhein-westfälischen Meerbusch, dass sie einen vermeintlichen Anruf von der Verbraucherzentrale NRW bekommen habe. Der Anrufer gab sich als Verbraucherschützer aus und bot Frau J. für eine kleine Verwaltungsgebühr Schutz vor unerwünschter Telefonwerbung. Ein Zeitschriftenabo sei dabei inklusive, sollte dann aber doch Geld kosten.

Selbstverständlich steckte die Verbraucherzentrale NRW nicht hinter dem Anruf, wie Katja J. auf Nachfrage erfuhr. Allerdings ist diese Masche den echten Verbraucherschützern in Düsseldorf durchaus bekannt. In der Regel werden über diese besonders dreiste Masche Zeitschriftenabos verkauft.

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Ein Kommentar

  1. Heinemann, Hans-Joachim

    Hallo,
    heute um die Nachmittagszeit bekam ich einen Anruf von 0221xxx ?,
    eine Frauenstimme teilte mir mit, daß eine Spielvereinigung, bei der ich angeblich Mitglied ge-
    wesen sein soll, wegen illegaler Kontenabbuchung dem Sinn nach strafrecthlich verfolgt würde,
    aber über ausländische Aktivitäten jederzeit erneut mein Konto belasten könnte.
    Für mich kostenlos wäre eine Inanspruchnahme der anrufenden Institution ? die mich
    schützen würde.
    Man brauch dazu allerdings meine vollständige Kontoverbindung. Nachdem ich dies nicht
    durchgab, wurde das Gespräch sofort abgebrochen.
    Daher ist eine solche Maßnahme sehr sinnvoll. Allen Initiatoren besten Dank.

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