verbraucher-papst.de: Stevia - süßen ohne Kalorien

Wunder-Süßstoff Stevia endlich auch in EU erlaubt

Die EU-Kommission hat den europäischen Verbrauchern heute endlich das natürliche Süßungsmittel Stevia erlaubt. Künftig dürfen zahlreiche Produkte mit Stevia gesüßt und verkauft werden, darunter Milchprodukte, Softdrinks, Schokoladen, Süßigkeiten und vieles mehr. Stevia wird aus dem Stevia-Kraut gewonnen, das zwar seit Jahrhunderten bekannt ist, aber nur in den Subtropen vorkommt. Der Clou: Stevia ist ungefähr 300 Mal süßer als Zucker, enthält aber nahezu keine Kalorien, ist überdies unschädlich für die Zähne und auch für Diabetiker geeignet. Außerdem schmeckt Stevia nahezu genauso wie herkömmlicher Zucker.

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Komplott der Zucker-Lobby?

Da Stevia nur in den Subtropen vorkommt, war es lange Zeit unter dem Deckmäntelchen des Gesundheitsschutzes in den USA und Europa verboten. Wahrscheinlicher ist aber, dass dahinter die mächtige Zuckerlobby steckte, die uns Verbrauchern das Wundermittel vorenthielt. Und so stellte die EU-Kommission heute auch fest, dass Stevia weder krebserregend oder genotoxisch sei, noch mit Störungen der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden könne. All das war im vorhinein immer wieder fälschlicherweise gestreut worden. Seit heute ist nun der aus den Stevia-Blättern gewonnene Süßstoff Steviolglycosid zur Verarbeitung in Lebensmitteln zuzulassen.

Gesündere Produkte kommen auf den Markt

Die Nahrungsmittelindustrie hat mittlerweile das Potenzial von Stevia erkannt. Die enorme Süßkraft, die verblüffende geschmackliche Ähnlichkeit zu herkömmlichem Rohr- oder Rübenzucker und die Kalorienarmut ermöglichen ganz neue, gesündere Produkte. Coca Cola France hat bereits angekündigt mit ersten kalorienfreien Stevia-Softdrinks bereits Anfang 2012 auf den Markt zu kommen. Zahlreiche weitere Firmen wollen folgen. Mit der neuen Regelung darf in insgesamt 30 verschiedenen Produktarten Stevia verarbeitet werden. In einigen Jahren könnte Stevia Rübenzucker als Hauptsüßungsmittel in Deutschland ablösen. Wir Verbraucher würden profitieren: Süßspeisen könnten wieder ohne Reue konsumiert werden.

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5 Kommentare

  1. Na ja, ein bisschen nach Lakritze schmeckt es schon.

  2. @ Pia Teresa van Wyk:
    Da haben Sie natürlich recht. Auf alle Fälle schmecken die Tabs, die es derzeit bereits im Reformhaus zu kaufen gibt nach Lakritze. Wird Stevia in Limonaden und anderen Produkten als Süßungsmittel beigefügt, kommt der Geschmack wohl dem Ursprungsprodukt (z.B. Cola mit normalem Zucker) sehr nahe. Sehr viel näher jedenfalls als andere alternative Süßungsmittel, die momentan in diätischer Cola enthalten sind und den Geschmack doch sehr verändern. Wir sind sehr gespannt auf erste Stevia-Produkte in Deutschland, die wir dann ausführlich testen.
    Grüße
    Ihr Verbraucher-Papst-Team

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  4. Man sollte auf jeden Fall bei seinem Stevia-Kauf achten, dass der Anteil von Rebaudiosid hoch ist. Mindestens 97%, denn dann ist der lackritzartige Nachgeschmack sehr gering.

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