Zeitumstellung: Tipps zum Einschlafen und gegen Frühjahrsmüdigkeit

In der vergangenen Nacht wurden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Vielen Menschen fehlt die Stunde Schlaf, die uns in weggenommen wurde, nachhaltig. Sie kommen nach der Zeitumstellung morgens nicht mehr aus dem Bett und abends haben sie Probleme, einzuschlafen. Verbraucherpapst.de hat einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, mit der Zeitumstellung besser zurecht zu kommen.

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Die Sommerzeit raubt uns den Schlaf

Der Montag nach der Zeitumstellung im Frühjahr ist für viele Verbraucher kein schöner Morgen. Der Wecker klingelt eine Stunde früher als gewohnt, viele fühlen sich schlapp und gerädert – schließlich hat sich die innere Uhr noch nicht auf die Zeitumstellung einstellen können. Experten raten daher, sich bereits in der Woche vor der bevorstehenden Zeitumstellung vorzubereiten. Jeden Abend eine Viertelstunde früher ins Bett gehen und den Wecker analog dazu jeweils 15 Minuten zurückzustellen – so gewöhnt man den Körper langsam an die Sommerzeit und hat am Montag nach der Zeitumstellung weniger Schwierigkeiten aufzustehen.

Kein Koffein am Nachmittag

Kaffee, grüner Tee, Cola und Energydrinks enthalten zum Teil viel Koffein. Koffein wirkt anregend und je nach körperlicher Verfassung kann diese Wirkung bei einigen Menschen bis zu 14 Stunden anhalten. Das Ergebnis: Man wälzt sich nach dem Zubettgehen im Bett hin und her und kann nicht einschlafen. Gerade zur Zeitumstellung im Frühjahr sollte man daher ab mittags keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.

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Sport besser morgens

Die Joggingrunde am Abend durch den Park sollte man sich an den ersten Tage nach der Zeitumstellung verkneifen. Auch wenn es abends jetzt länger hell ist – verzichten Sie auf den Sport am Abend! Denn Sport kurbelt unseren Kreislauf an und hält uns länger wach. Besser morgens vor der Arbeit joggen – auch wenn es gerade nach der Zeitumstellung vielen schwer fallen wird, dafür noch früher aufzustehen.

Schweres Essen am Abend ist Tabu

Am späten Abend noch Pasta mit ordentlich Hackfleischsoße? Besser nicht! Schweres Essen ist nicht gerade schlaffördernd und der Figur schadet es obendrein. Versuchen Sie daher, etwas früher zu Abend zu essen und verzichten Sie auf fettige Speisen und Kohlenhydrate am Abend. Gegrilltes Geflügel mit etwas Salat ist empfehlenswerter als Braten mit Knödeln.

Einschlaf-Mythos Alkohol

Viele denken, dass sie nach dem berühmten Gläschen Rotwein oder Bier besser einschlafen können. In vielen Fällen ist das zunächst auch tatsächlich der Fall. Das Problem ist nur: Unter Alkoholeinfluss kann sich der Körper nachts nicht vollständig erholen. So wird der Alkohol von der vielgepriesenen Einschlafhilfe zum nächtlichen Ruhestörer.

Den Körper abends langsam herunterfahren

Wer glaubt, nach einem spannenden Fernsehkrimi oder einem längeren PC-Spiel besser einschlafen zu können, liegt in den meisten Fällen falsch. Emotionale Eindrücke hindern den Körper daran, die Ruhe zu finden, die fürs Einschlafen nötig ist. Besser ist es, ruhige Musik zu hören oder ein Schaumbad zu nehmen. Danach fällt das Einschlafen wesentlich leichter

Schlaflos im Bett? Besser aufstehen

Wer im Bett partout keine Ruhe findet und einfach nicht müde wird, sollte seinem Körper eine zweite Chance geben: Noch einmal aufstehen, Wäsche sortieren, in Zeitschriften blättern, leise Musik hören – bis man das Gefühl hat, wieder müde zu sein. Wenn das beim ersten Anlauf nicht hilft – nochmal aufstehen und dem Körper signalisieren: Bett bedeutet schlafen.

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Muttis Einschlafrezept

Schon als Kinder haben wir von Mama vor dem Einschlafen eine heiße Milch mit Honig bekommen. Das kann aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich funktionieren. Milch enthält viel Kalzium und das wiederum wirkt beruhigend auf den Körper. Greifen Sie also ruhig auf dieses Einschlafrezept aus Kindertagen zurück. Danach Zähneputzen nicht vergessen!

Wissenschaftlich umstritten ist hingegen die Wirkung von sogenannter Nachtmilch. Diese im Internet umworbene Milch stammt von Kühen, die zwischen 2 und 4 Uhr nachts gemolken werden und enthält angeblich das Schlafhormon Melatonin.

Schlafmittel aus der Apotheke?

Jeder gerät schon mal in Situationen, die einem sprichwörtlich den Schlaf rauben. Persönliche Sorgen, Angst vor der Prüfung, emotionale Erlebnisse. Da kann eine Schlaftablette durchaus hilfreich sein, um überhaupt Schlaf zu finden. Chemische Einschlafhilfen sollten aber wirklich nur im absoluten Notfall und in Rücksprache mit Arzt oder Apotheker eingenommen werden.

Eine Alternative können natürliche Einschlafhilfen sein wie beispielsweise Präparate aus Baldrian. Diese können auch über einen längeren Zeitraum genommen werden, um wieder zu einem erholsamen Schlafrhythmus zu finden.

Bei allem Einschlaf- und Aufstehfrust hat die alljährliche Zeitumstellung im Frühjahr aber durchaus auch ihre positiven Seiten. Abends ist es länger hell und man kann an lauen Frühlingsabenden die Sonne auf dem Balkon länger genießen.

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