Germany man needs: Abzocke mit Facebook Werbeanzeigen?

„Im poland girl germany man needs.“ Derzeit scheint sich eine neue Abzock-Methode im Internet zu etablieren. Betrüger buchen Werbeanzeigen bei Facebook und locken darüber ahnungslose Facebook-Nutzer auf eine falsche Facebook-Anmeldeseite. Meldet sich der User dort an, so schnappt die Falle zu: Die Betrüger haben nun sämtliche Daten des Nutzers.

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Germany man needs: Erotik-Werbung wird zur Facebook-Falle

Die gefakten Erotik-Werbeanzeigen bei Facebook sehen auf den ersten Blick aus wie andere Werbung auch. Unter einer Überschrift („Germany man needs“) und einem Foto einer attraktiven Frau, steht noch ein Textchen, das für die Dame auf dem Foto wirbt. Klickt man auf die Werbung, so landet man erneut auf der Facebook-Startseite und wird aufgefordert erneut seine Facebook-Daten einzugeben. Der Haken: Es handelt sich hier um eine nachgebaute Facebook-Startseite der Betrüger. Diese versuchen offensichtlich darüber an die Passwörter von Facebook-Nutzern zu gelangen.

Falsche Facebook-Anzeige lockt mit polnischem Girl

Der Titel der vermeintlichen Erotik-Anzeige bei Facebook lässt auf ein Erotik-Inserat schließen: „Germany man need“. Der Text in äußerst schlechtem Englisch deutet auf eine Anzeige aus Osteuropa hin: „Im poland girl germany man needs.“. Bis hier hin noch einigermaßen glaubwürdig. Ein Klick weiter landet man dann auf der falschen Facebook-Startseite und spätestens hier sollte man stutzig werden.

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Facebook-Anmeldung über unsichere Seite

Denn die Anmeldung erfolgt nicht über eine gesicherte https-Seite, sondern lediglich über eine ungesicherte http-Seite. Das „s“ macht hier den Unterschied zwischen sicher und unsicher oder zwischen echt und fake. Hinzu kommt noch, dass man das Passwort auf der gefälschten Seite als Klartext eingibt. Auf der echten Facebook-Startseite ist die Passwort-Eingabe verschlüsselt.

Die häufigsten Betrugsmaschen bei Facebook

Das Portal computerbetrug.de schreibt: „Die größten Gefahren bei Facebook sind gefälschte Nachrichten, gefälschte Profile, sowie Schadprogramme, die den Rechner über den Facebook-Chat infizieren und sich dann über Facebook weiterverbreiten“. Die Experten dort geben fünf wichtige Tipps, wie man sich schützen kann:

  1. Erst denken, dann klicken: Erinnern Sie sich einfach immer daran, dass jeder Klick im Internet gefährlich sein kann.
  2. Nicht überall, wo Facebook draufsteht, ist auch Facebook drin. Beherzigen Sie das, wenn Sie bei Facebook oder in Mails Links klicken sollen.
  3. Ignorieren Sie alles, was bei Facebook mit den Worten “OMG” oder “Unglaublich” beginnt.
  4. Niemand hat etwas im Internet zu verschenken.
  5. Wenn Sie irgendetwas per Mausklick bestätigen sollen – lesen Sie genau durch, was Sie da bestätigen sollen.

Wenn man diese Tipps beachtet, ist das Risiko selbst Opfer einer Betrugsmasche zu werden, äußerst gering.

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