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Sicherheitslücke im Internet Explorer: Microsoft bietet Sicherheitssoftware an

Nutzer des Internet Explorers surfen gefährlich, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Schuld daran ist eine Sicherheitslücke beim Internet Explorer 6 bis 9. Das BSI rät allen Usern, den Internet Explorer bis auf Weiteres nicht zu nutzen und auf andere Browser zurückzugreifen. Microsoft bietet als Übergangslösung indes eine Sicherheitssoftware an.

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Der Blogger Eric Romang berichtet in seinem Blog über eine Sicherheitslücke im Internet Explorer. Es handele sich hierbei um eine sogenannte „kritische Zero-Day-Schwachstelle“. Cyber-Kriminelle nutzten diese Schwachstelle offenbar aus, um Rechner mit Schadsoftware zu infizieren. Es reiche offenbar aus, eine manipulierte Website zu besuchen, um den Angreifern vollen Zugriff auf den eigenen Rechner zu gewähren. Romang vermutet hinter den Angriffen die chinesische Hackergruppe Nitro Gang. Besonders ärgerlich: Der Nutzer merkt nichts von dem Angriff.

Microsoft bietet Sicherheits-Software zum Download an

Das BSI hat auf die Hacker-Meldung reagiert und warnt ausdrücklich vor dem Surfen mit dem Internet Explorer bis die Sicherheitslücke behoben ist. Inzwischen fordert Microsoft die Nutzer des Internet Explorers auf, einen Sicherheitssoftware für den Internet Explorer zu installieren. Laut Microsoft sei dies eine Übergangslösung, bis das Sicherheitsproblem im Internt Explorer vollständig gelöst ist. Das Sicherheitsprogramm mit dem Namen Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) steht kostenfrei auf der Microsoft-Seite zum Download bereit.

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Update: Sicherheitslücke betrifft auch ältere Internet-Explorer und Windows-Systeme

Laut heise.de ist die Sicherheitslücke beim Internet Explorer größer als bisher angenommen. Nun gehen Experten davon aus, dass alle Explorer-Versionen vom Internet Explorer 6 bis Internet Explorer 9 betroffen sind – und zwar unter allen Windows-Versionen. Dies hat Microsoft in einem Sicherheits-Hinweis in der Nacht von Montag auf Dienstag bekanntgegeben. Der Internet Explorer 10 ist hingegen von der Zero-Day-Lücke nicht betroffen, so Microsoft.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte laut BSI auf einen alternativen Browser wie etwa Firefox, Chrome oder Safari zurückgreifen.

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