3096 TAGE- Natascha Kampuschs Schicksal im Kino

„Es war klar … nur einer von uns beiden würde überleben … Und das war ich, letztendlich … Und er nicht.“ Diesen schockierend klaren und emotionsarmen Satz stammt von Natascha Kampusch. Insgesamt 3096 Tage war sie ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil ausgeliefert. Nach acht Jahren gelingt ihr die Flucht. Ihre Geschichte hat die ganze Welt gepackt. Jetzt kommt sie ins Kino. Der Film startet am 28. Februar in die deutschen Kinos.

Werbung

3096 Tage war Natascha Kampusch ihrem Peiniger ausgeliefert

„Es war klar … nur einer von uns beiden würde überleben … Und das war ich, letztendlich … Und er nicht.“ Diesen schockierend klaren und emotionsarmen Satz stammt von Natascha Kampusch. Insgesamt 3096 Tage war sie ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil ausgeliefert. Nach acht Jahren gelingt ihr die Flucht. Ihre Geschichte hat die ganze Welt gepackt. Jetzt kommt sie ins Kino.

Wien, 2. März 1998, Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie auf dem Schulweg von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird. Der Entführer will kein Lösegeld, er will das Mädchen besitzen. Unter seinem Haus in einer bürgerlichen Wohnsiedlung hat Priklopil ein geheimes Verlies ausgehoben, um sie dort einzusperren. Für die nächsten achteinhalb Jahre werden die 2 mal 3 Meter zu Nataschas karger Gefängniszelle: Märchenbücher, Lieblingskekse und Gute-Nacht-Küsse weichen Gewalt, Demütigungen und ständigem Nahrungsentzug. Doch Natascha Kampusch zerbricht nicht in der Gefangenschaft, sondern sie wird stärker. Jeder Tag, jeder Atemzug ein kleiner zorniger Sieg. 2006 gelingt ihr endlich die Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich das Leben.

Werbung

Deutscher Kino-Trailer zu „3096 TAGE“

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=2zPCkh140zg&w=560&h=315]

Natascha-Kampusch-Film ist Erbe von Bernd Eichinger

Bernd Eichinger und Constantin Film einigten sich 2010 gemeinsam mit Natascha Kampusch, ihre Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Es ging darum, dass nach all den Medienspekulationen und Politskandalen, die der Entführungsfall ausgelöst hatte, erzählt wird, was wirklich geschehen ist. Nach vielen persönlichen Gesprächen mit Natascha Kampusch und umfangreichen Recherchen fing Bernd Eichinger 2010 mit dem Schreiben des Drehbuchs an. Ruth Toma vollendete das Drehbuch, als er im Januar 2011 plötzlich verstarb.

Sehr behutsam und ohne Effekthascherei verfilmte Sherry Hormann die Geschichte von Natascha Kampusch mit Antonia Campbell-Hughes und Thure Lindhardt  in den Hauptrollen. Amelia Pidgeon spielt Natascha Kampusch in den Szenen aus deren Kindheit. Michael Ballhaus kehrt für 3096 TAGE hinter die Kamera zurück und verleiht dem Film einen ganz besonderen Look.

Werbung

Check Also

Dinner for One an Silvester

Was wäre Silvester in Deutschland ohne den Klassiker „Dinner for One“? Für die meisten jedenfalls …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.