Flight: Denzel Washington in packendem Kino-Drama

Flight ist packendes Action-Popcorn-Kino: Als sein Passagierflugzeug abstürzt und es scheinbar keine Rettung gibt, erringt Captain Whip Whitaker (Denzel Washington) mit einem schier unglaublichen Manöver die Kontrolle zurück. Er schafft eine Notlandung und rettet viele Menschenleben. Whip wird als Held gefeiert, denn jeder weiß: Niemand außer ihm hätte das Flugzeug landen können. Doch dann wirft die Untersuchung des Crashs ein neues Licht auf den Lebensretter. Whip hat etwas zu verbergen. Unangenehme Fragen werden gestellt und er muss sich entscheiden: Zwischen der Lüge, mit der er seinen Ruf rettet oder einer schmerzhaften Wahrheit, die viel Mut erfordert. Der Film kommt am 24. Januar in die deutschen Kinos

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Zwei Oscar-Preisträger in Turbulenzen

In der ersten Zusammenarbeit der beiden Oscar-Preisträger beschert Regisseur Robert Zemeckis seinem Hauptdarsteller Denzel Washington eine einmalige Rolle: den brillanten Piloten Whip Whitaker, der in Turbulenzen gerät, lange nachdem er das Cockpit verlassen hat. Und Washington verkörpert diesen vielschichtigen Charakter mit einer Leistung, über die man noch lange sprechen
wird.

Für Zemeckis ist „Flight“ die Rückkehr zum großen Erzählkino – nach seinen Motion-Capture-Filmen Der Polarexpress (The Polar Express, 2004) und Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007). In der Tradition seiner Riesenerfolge Forrest Gump (1994) und Verschollen – Cast Away (Cast Away, 2000) gelingt ihm das Porträt eines Mannes, der über sich hinaus wächst: Weil er für etwas kämpft, das größer ist als er selbst.

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Deutscher Trailer Flight

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Kapitän verliert Kontrolle über Flugzeug

An einem Herbstmorgen verlässt SouthJet 227 Orlando, Florida, und hebt zu einem Routineflug ab. Captain Whip Whitaker (Denzel Washington) steuert die Maschine des Fabrikats Jackson-Ridgefield 88 gemeinsam mit seinem jungen Kollegen, dem Ersten Offizier Ken Evans (Brian Geraghty), der in jeder Hinsicht das Gegenteil von Whitaker ist. Während eines schweren Sturms gerät das Flugzeug in unvorhergesehene Turbulenzen. Kein Problem für Whip, der den Passagierjet zur großen Erleichterung der sechsköpfigen Crew und der 96 Passagiere in einen ruhigeren Luftraum bringt – wenn auch mit etwas unkonventionellen Methoden.

Doch von da an laufen die Dinge wirklich schief. Die Piloten haben mit einer Serie von technischen Problemen zu kämpfen, die das Flugzeug wie eine Achterbahn auf, ab und zur Seite wirbeln. Schließlich kippt die Maschine in  den Sturzflug, der Kapitän scheint die Kontrolle verloren zu haben. Whips letzte Chance: eine Rolle über die Flügel – so ließe sich das 50-Tonnen-Ungetüm kopfüber ohne Antrieb segeln, bis sich ein Chance zur Landung ergibt. Ihm bleiben nur noch Minuten, jeder Flughafen ist außer Reichweite, da findet Whip einen Streifen Land neben einer Kirche. Er dreht die Maschine und setzt auf. Der Aufprall ist gewaltig, aber dank Whips Ruhe und Reaktionsfähigkeit verlieren nur sechs Menschen an Bord ihr Leben.

Lebensretter oder Unfallverursacher?

Für dieses Manöver wird Whip in den Medien als Held gefeiert. Aber einige Fragen bleiben offen. Die Ursache des Crashs ist weder seinen Vorgesetzten noch der Luftfahrtbehörde vollkommen klar. Doch Whip besteht darauf, dass das Flugzeug ohne ihn als Piloten im Sturzflug aufgeschlagen wäre und alle Passagiere in den Tod gerissen hätte. Ungeachtet dessen wird eine  Untersuchung eingeleitet. Die Befragung bringt Whip auf den Boden der Tatsachen zurück und er muss sich seine eigenen Dämonen stellen.

Er ist weiterhin überzeugt, dass die Menschen an Bord ihm ihr Leben verdanken – und dass seine persönlichen Probleme weder besonders gravierend sind noch irgendetwas mit dem Absturz zu tun hatten. Er erhält Unterstützung von vielen Seiten: Sein Freund, der Gewerkschafter Charlie Anderson (Bruce Greenwood) nimmt sich seines Falles ebenso an wie der  besonnene, ernsthafte Anwalt Hugh Lang (Don Cheadle). Auch Whips skurriler Kumpel Harling Mays (John Goodman) hält zu ihm – auf seine Art. Und Whip begegnet Nicole (Kelly Reilly), einer anscheinend verwandten Seele. Die Fotografin, glücklos im Beruf und auf Entzug, könnte Whip genau das geben, was er am nötigsten braucht. Wenn er nur wüsste, was das ist.

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