Kiss the Coach

Kiss the Coach kommt am 11. April in die Kinos, Zeit sich den Film einmal anzuschauen. So sehr sich der Ex-Fußballstar und jetzige Jugendliga-Trainer George (Gerard Butler) auch bemüht, das Herz seines kleinen Sohnes Lewis für sich zu gewinnen – immer machen ihm die verführerischen Mütter seiner Fußball-Jugend-Mannschaft einen Strich durch die Rechnung: Die Hausfrauen in diesem Provinznest sind derart gelangweilt, dass ihre aufgestauten Hormone in Gegenwart eines attraktiven Sportlers wie George überschwappen. Wie soll er in dieser Situation seiner Ex-Frau Stacie (Jessica Biel) beweisen, dass er kein Rabenvater mehr ist? Dabei wünscht er sich nichts sehnlicher, als zu seiner Familie zurückzukehren. Meister des Herzens fallen eben nicht vom Himmel. Und beim Wiederaufstieg in den siebten Himmel kann zu viel Charme sogar hinderlich sein!

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Kiss the Coach: Idee zum Film entsteht auf dem Sportplatz

[sam id=“73″ codes=“true“]Die Story zu KISS THE COACH begann buchstäblich auf einem Sportplatz im kalifornischen Encino.
Jonathan Mostow hatte gerade den erfolgreichen „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ inszeniert, als er sich bereiterklärte, das Jugendliga-Baseball-Team seines Sohnes zu trainieren. Dabei lernte er den Drehbuchautor Robbie Fox kennen, der unter anderem „Liebling, hältst du mal die Axt?“ geschrieben hatte und damals das Team trainierte.
Autor Fox erinnert sich: „Im Frühjahr 2004 wurde der mir bislang unbekannte Regisseur und Produzent Jonathan Mostow mein Coach-Assistent.“ Da beide in Hollywood tätig sind, kommentiert Fox grinsend: „Ich dachte sofort daran, dass Jonathan und ich eines Tages vielleicht einen gemeinsamen Film machen könnten, falls wir uns gut verstanden.“
Dazu musste Fox aber erst eine gute Idee präsentieren, die Mostow so überzeugte, dass er ihm einen Drehbuchauftrag vermitteln würde. Mostow stand damals bei Sony Pictures unter Vertrag. Als Fox den Eltern seines Jugendliga-Teams eine E-Mail schickte, um sie an das Training am nächsten Tag zu erinnern, hatte er eine Idee.

Fußballtrainer statt Fußballprofi

Die Halbwertzeit für Fußball-Profis beträgt bekanntlich nur wenige Jahre. Das bekommt George Dryer (GERARD BUTLER) besonders hart zu spüren. Denn er hat nicht nur seine Schienbeinschoner endgültig an den Nagel gehängt – auch seine Beziehung zu Stacie (JESSICA BIEL) hat während seiner Triumphe das Schattendasein auf der emotionalen Auswechselbank nicht überlebt. George steht vor den Scherben seiner Existenz, zumal er deutlich zu spüren bekommt, dass ein europäischer Star wie er in den USA auf Nachruhm nicht hoffen kann – dort ist Fußball ein Sport unter vielen.

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Völlig abgebrannt landet George in dem kleinen Vorort McLean/Virginia. Warum? Es könnte keinen besseren Grund geben: Seit George von Stacie getrennt ist, hat er sich kaum um seinen neunjährigen Sohn Lewis (NOAH LOMAX) gekümmert. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Fehler der Vergangenheit wiedergutzumachen. Deshalb sucht George einen Job, der ihm erlaubt, in der Nähe seiner Ex-Familie zu wohnen. Stacie sieht ein, welches Opfer diese Entscheidung für den ramponierten Gladiator bedeuten muss. Sie möchte George beim ersten Schritt in die richtige Richtung unterstützen und schlägt ihm vor, das Jugendliga-Fußballteam zu trainieren, in dem Lewis mitspielt.

Kiss the Coach: Deutscher Trailer in HD

Der Ball ist rund und hat alle im Griff

Der Ball ist rund, der Rasen grün – wer hätte ahnen können, dass George trotz guten Willens so schnell wieder ausrutschen und in Abseitsfallen geraten könnte? Er selbst fällt jedenfalls aus allen Wolken, als er merkt, welche Reaktionen seine unübersehbar maskuline Präsenz in dem verträumten Nest auslöst. Denn die kleinen Spieler in seiner Mannschaft werden stets von ihren Müttern chauffiert, die sich während des Trainings bisher stets gelangweilt haben … doch plötzlich können sie die Augen nicht mehr von George lassen. Und es bleibt nicht bei den Blicken.

Die geschiedene Barb (JUDY GREER) zum Beispiel braucht ständig die Bestätigung, dass sie immer noch attraktiv ist. Und die zur Hausfrau degradierte Powerlady Denise (CATHERINE ZETA-JONES) hat einst als Nachrichtenmoderatorin gearbeitet – jetzt bietet sie an, George einen lukrativen Job als Sportmoderator zu verschaffen. Selbst der reiche Mannschaftssponsor Carl King (DENNIS QUAID) findet George auf seine Art attraktiv – es gibt in McLean nicht viele VIPs, in deren Ruhm man sich sonnen könnte. Also ist George durchaus gut genug für Carl, der vor Kollegen mit seiner Freundschaft zum legendären Fußball-Star angeben will. Sogar Carls Frau Patti (UMA THURMAN), die ihren notorisch untreuen Mann in all den Jahren nie betrogen hat, wirft sich George nun an den Hals, weil dessen Sixpack nicht aus Bierdosen besteht, sondern aus harten Muskeln.

Auf dem Fußballplatz beherrscht George den Ball – als Coach hat er seine Kids voll im Griff. Doch was jenseits der Auslinie gespielt wird, entwickelt sich derart chaotisch, dass George kaum Zeit für seinen Sohn Lewis findet! Während gelbe Karten leuchten, rote Karten drohen und die entfesselten Mütter auf den Rängen ihrerseits mit Schwalben bei George zu landen versuchen, bewacht Stacie unerbittlich den Strafraum. Denn wenn es um Punkte geht, dann zählt letztlich nur Lewis. Die Frage bleibt: Kann George sich in die Verlängerung retten?

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Gerard Buttler übernimmt Hauptrolle und wird Produzent

Drehbuchautor Fox dachte bei seiner Idee tatsächlich an das Vorbild Warren Beatty in dem 1975 entstandenen „Shampoo“. Er sagt: „Wenn dieser sehr attraktive Typ ein Baseball-Profi wäre – was würde er in einer Horde gelangweilter Vorort-Eltern auslösen, die beim Spiel ihrer Kinder zuschauen? Wenn dieser Typ auftaucht, legen die Mütter Lippenstift auf und kommen in High Heels. Und die Väter bringen ihre Autogrammhefte und wollen sein Autogramm haben.“

Ganz eindeutig war die Rolle des George Dryer auf einen Hauptdarsteller angelegt, der nach heutigem Hollywood-Maßstab besonders attraktiv wirkt – ein Star wie George Clooney, Tom Cruise oder Gerard Butler.
Autor Fox entwickelte die Hauptfigur als Schotten, der zufällig ein ehemaliger Baseball-Spieler ist, um Gerard Butler die Rolle schmackhaft zu machen.

Als das Skript fertig war, landete es auf dem Schreibtisch von Butlers Manager und Produktionspartner Alan Siegel, der den Thriller „Gesetz der Rache“ und „Machine Gun Preacher“ jeweils mit Butler in der Hauptrolle produziert hat.
Über seine Reaktion auf Fox’ Skript sagt Produzent Siegel: „Robbie Fox schreibt so lebendig, dass seine Figuren förmlich aus den Seiten springen – sie sind sympathisch, wir fiebern mit ihnen, wir wünschen uns, dass sie Erfolg haben. Als ich das Skript las, dachte ich: ‚Mein Gott, da komme ich ja selbst vor, und meine Freunde auch!‘“ Und er fügt hinzu: „Gerry habe ich sofort in dieser Rolle gesehen.“

Auch Gerard Butler reagierte spontan auf das Skript: „Mir war sofort klar, dass ich diesen Film machen wollte. Diese Story umzusetzen, musste einfach Spaß bringen. Denn mit solchen Figuren erreichen wir nicht nur die Herzen der Zuschauer – wir bringen sie auch zum Lachen.“
Als Gerard Butler die Hauptrolle übernommen hatte und auch als Produzent an Bord kam, ging es nun darum, den richtigen Regisseur zu finden.

Kiss the Coach mit hochkarätiger Besetzung

Robbie Fox’ Skript, Regisseur Gabriele Muccinos Renommee und Gerard Butlers Kassenpotenzial sorgten dafür, dass sich etliche Spitzendarsteller für das Projekt interessierten. Dazu Produzentin Heidi Jo Markel: „Der Stoff versprach einen Event-Film – wir konnten uns nicht darauf verlassen, dass Gerard Butler ihn allein auf seinen Schultern trug. Wir brauchten also auch weibliche Stars für die so hervorragend geschriebenen und sehr lustigen Rollen.“ So kamen schließlich Jessica Biel, Uma Thurman, Oscar-Preisträgerin Catherine Zeta-Jones und Komikerin Judy Greer als Hauptdarstellerinnen an Bord, und Dennis Quaid übernahm die wichtigste männliche Nebenrolle.

Jessica Biel war kürzlich in Garry Marshalls „Happy New Year“ zu sehen. Sie sagt über ihre Rolle: „Mich interessierte das gesamte Paket: Ich wollte wirklich sehr gern mit Gabriele arbeiten, und diesmal spiele ich eine Mutter – das ist für mich das erste Mal. Außerdem ergibt sich durch Uma, Catherine, Gerry und Dennis ein Traumteam – es ist wunderbar, solch einen Film mit Kollegen zu machen, die ich immer schon bewundert habe. All das zusammengenommen hat mich richtig begeistert zusagen lassen.“

Uma Thurman, die unvergessene Heldin aus „Kill Bill“, bestätigt: „Ich mag Gabrieles Filme wirklich sehr, und mir gefiel KISS THE COACH als wunderschöne Familiengeschichte – solche Filme mache ich eigentlich sehr selten. Vor allem freute ich mich auf die lustigen Aspekte. Ich traf mich also mit Gabriele, hörte mir an, wie er den Stoff beurteilt und wie er ihn umsetzen wollte, und da war sonnenklar, dass ich liebend gern eine schöne Charakterrolle in seiner Komödie spielen wollte. Es war den Versuch wert“, grinst sie.

Catherine Zeta-Jones hat mit ihrem Auftritt in „Chicago“ den Oscar gewonnen – sie ergänzt: „Gabriele ist Europäer, und er hat ein hochkarätiges Team von Kollegen zusammengeholt, das Skript ist charmant, anrührend, lustig, gut geschrieben und vielschichtig – die Vorlage konnte ich persönlich also nur in ein sicheres Tor verwandeln!“

Judy Greer spielt ihre wohl bekannteste Rolle in der TV-Serie „Mad Love“. Sie gesteht: „Seit seinem italienischen ‚Ein letzter Kuss‘ wollte ich unbedingt mit Gabriele Muccino arbeiten. Dann begeisterte ich mich für seine US-Filme ‚Das Streben nach Glück‘ und ‚Sieben Leben‘. Er bereitet Erlösungsgeschichten für normale Zuschauer auf – das finde ich interessant. Ich glaube, dass gerade seine Leidenschaft für solche Jedermann-Figuren so wunderschöne Filme hervorbringt – sie werten die von ihm ausgewählten Drehbücher auf, machen aus 08/15-Storys unverwechselbare romantische Komödien oder Dramen. Und Gerry kannte ich bereits – es war klar, dass die Arbeit mit ihm viel Spaß bringen würde.“

Über seine Mitwirkung in KISS THE COACH sagt Dennis Quaid, der aktuell in „Soul Surfer“ und im Remake von „Footloose“ zu sehen war: „Ich fand das Skript komisch und kannte die Leute, die das Projekt auf die Beine stellten. Ich wusste, dass Gerard Butler dabei war – seine Filme schätze ich sehr. Hinzu kommen Catherine und Jessie, und Uma sollte meine Frau spielen. Die Besetzung ist also erstklassig und versprach sehr vergnügliche Dreharbeiten. Und darum geht es mir bei einem Projekt – eine sehr gute Story oder Spaß bei der Arbeit … oder beides.“

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