Leichte Kost aus Deutschland: Vatertage – Opa über Nacht

Eine eher schlichtere Variante der in den letzten Jahren immer beliebteren Komödien mit Lokalkolorit kommt am 13. September in die deutschen Kinos. „Vatertage – Opa überr Nacht“ heißt das Werk von Regisseur Ingo Rasper und die Handlung ist schnell erzählt: Ein Mitdreisiger Lebenskünstler trifft auf die ihm unbekannte Tochter und sein vermeintliches Enkelkind. In dieser Storyline steckt natürlich viel Sprengstoff und noch mehr Geschichten. Doch leider bleibt vieles klischeehaft und platt – vor allem der eingebayerte Humor. Dass der „Urgroßvater“ Heiner Lauterbach im Film einen jugendlichen Lover hat komplettiert die Humorniveau. „Turbulent“ könnte man nun schreiben oder „witzig und charmant“ – muss man aber bei diesem Film wirklich nicht. Leichte Kost trifft es eher, vielleicht ganz passend zum Spätsommer.

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Spätjugendlicher Lebenskünstler in Nöten: Das Enkelkind steht vor der Tür

Basti (Sebastian Bezzel), 36-jähriger Lebenskünstler, Rikschafahrer und überzeugter Vollblut-Münchner, wird mit einer Überraschung konfrontiert: Vor seiner Haustür steht unerwartet die 17-jährige Dina (Sarah Horváth) aus Bitterfeld und behauptet sehr glaubwürdig, seine Tochter zu sein. Unter dem Arm trägt sie ihr Baby Paul. Über Nacht vom Junggesellen zum Großvater mutiert, muss Basti weitere Turbulenzen fürchten. Denn Dina braucht keinen Vater, sondern einfach nur Geld – davon aber jede Menge und zwar sofort!

Da kann weder Bastis Vater Lambert (Heiner Lauterbach), der derzeit nur Augen für seinen griechischen Lover Nektarios (Adam Bousdoukos) hat, noch Bastis gestrenge Schwester Thea (Monika Gruber) helfen. Und von Basti selbst oder seinem Rikscha-Unternehmen, den „Wadlbeissern“, ist auch nichts zu holen. So muss Basti sich plötzlich ganz schön abstrampeln, denn das ist erst der Anfang vom Chaos, das noch auf ihn wartet.

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Guter Regisseur und gute Schauspieler kämpfen sich durch die mittelmäßige Vorlage

Regisseur Ingo Rasper („Neuschwanstein Conspiracy“, „Reine Geschmacksache“) präsentiert mi diesem Film eher leichte Kost, auch wenn es unfair wäre zu sagen, dass der Film nicht unterhält. Das tut her, allerdings nicht unbedingt mit feinem Humor. Dafür wartet die ZDF-Koproduktion mit einer beachtlichen Schauspieler-Riege. Sebastian Bezzel („Schwere Jungs“, „Stellungswechsel“, „Die Geschichte vom Brandner Kasper“) als Basti wird unterstützt von einem hochkarätigen Schauspielerensemble, darunter Heiner Lauterbach („Rossini“) als Bastis Vater Lambert, Adam Bousdoukos („Soul Kitchen“) als dessen junger Lover Nektarios sowie TV-Star und Comedy-Größe Monika Gruber („Eine ganz heiße Nummer“) als Bastis Schwester Thea. Sarah Horváth („Die wilden Kerle 5“) steht als Bastis Überraschungs-Tochter Dina vor der Kamera, ihre Mutter wird gespielt von Christiane Paul („Die Welle“).

Insgesamt ist „Vatertage – Opa über Nacht“ leichtes Popcornkino aus Bayern, für das man durchaus ins Kino gehen kann oder aber man wartet bis Koproduzent ZDF den Film demnächst ins Free-TV hievt.

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