Neu im Kino: Tief im Westen, wo die Pommes noch schmeckt

Gute Geschichten waren immer schon die Grundlage für einen gelungenen Kinofilm. So auch bei „Pommes Essen“, einem von witzigem Ruhrpottcharme nur so strotzenden Currywurst-Film. Es geht um ein Duisburger Familienunternehmen, das mit einer Pommesbude sein Geld macht. Als die Mutter auf Kur muss, müssen die drei Töchter hinter die Theke um das Unternehmen vor dem Ruin zu retten. Kinostart ist der 12.7. – also ab Donnerstag gehts ran an die Pommes.

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Currywurst mit Pommes Schranke – geballter Ruhrpottcharme fürs Kino

Patty hat einen Traum, sie will Starköchin werden – dann endlich müsste sie nicht mehr zur Schule gehen und schon gar nicht am Nachmittag im Imbiss ihrer Mutter Frieda helfen. Frieda hat die Pommes-Bude von ihrem Vater geerbt und dazu das Geheimrezept für die legendäre Currysauce, doch Freys Feyner Imbiss läuft schon lange nicht mehr. Durch die Belastung als allein erziehende Mutter und Imbissbudenbesitzerin ist Frieda total überarbeitet. Sie bricht zusammen.

Nur widerwillig lässt sich Frieda in Kur schicken. Und das nur, weil Patty verspricht, sich um ihre jüngeren Schwestern Lilo und Selma und natürlich auch um den Imbiss zu kümmern. Doch dann kommt alles anders: Patty bietet sich die Chance, ein Praktikum bei einem Sterne-Koch zu machen. Dafür schwänzt sie die Schule und lässt auch Selma und Lilo allein. Die beiden Schwestern hingegen setzen all ihre Energie für die Rettung der Bude ein. Leider verursachen sie dabei einen Kurzschluss und die Bude brennt vollständig ab. Nun ist guter Rat teuer!

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Neustart und familiärer Konkurrenzkampf

Zum Glück gibt es Besjana, die Schrottplatzbesitzerin. Mit ihrer Unterstützung schaffen die handwerklich begabte Selma und die geschäftstüchtige Lilo es, eine neue Bude aufzubauen. Ihr Kampfgeist ist geweckt: Und so bewerben sie sich kurzerhand für den Wettbewerb um den neuen Betreiber des Stadion Caterings.

Damit kommen sie Friedas Bruder Walther in die Quere, der sich ein Fast-Food-Imperium aufgebaut hat und sich das Wahnsinnsgeschäft im Stadion nicht entgehen lassen will. Zu Walthers Erfolg fehlt nur noch das väterliche Currysaucenrezept. Und das will er um jeden Preis. Er macht Patty ein Angebot: das nötige Geld für ihre Kochausbildung gegen das geheime Rezept.
Der Kampf um das Stadion-Catering stellt die Gemeinschaft der drei Schwestern auf eine existentielle Probe. Lilo und Selma beweisen allen, dass immer noch der Wille der beste Weg ist. Und Patty muss herausfinden, welches Rezept für ihr eigenes Leben das Richtige ist.

Currywurst im Feeling-Pott-Heimatfilm

In „Pommes Essen“ geht es um die Wurst – und die dazugehörige beste Currysauce der Welt: David gegen Goliath – Mutter Freys Feyner Imbiss gegen Onkel Walthers Pommes-King Kette. Regisseurin Tina von Traben erzählt eine rasante Geschichte aus dem Ruhrgebiet über Familienbande, Stolz, Verrat und das tollste Currysaucen-Familienrezept.

Gedreht wurde hauptsächlich in Duisburg. „Pommes Essen“ ist eine neue Art Feelgood-Heimatfilm für die ganze Familie – frech und mit viel Humor zeigen die Kinder Patty, Selma (Luise und Marlene Risch) und Lilo (Tabea Willemsen), wie sie an sehr realen Problemen wachsen. „Keine Zeit für Faulereien“ – eine herzensgute und patente Thekla Carola Wied unterstützt sie dabei in ihrem Kampf gegen den bösen „Pommes King“ Onkel Walther, gespielt von Smudo von den Fantastischen Vier in seiner ersten großen Kinorolle. Anneke Kim Sarnau, die Profilerin aus dem Rostocker „Polizeiruf 110“, komplettiert das Ensemble als Mutter Frieda Frey.

„Ich will im Film die Kinder ernst nehmen und so darstellen, wie Kinder sind, sie können Entscheidungen treffen, Pläne verfolgen. Sie sollen auch nicht schlauer sein, als die Erwachsenen. Entstanden ist die Geschichte, als mich mein Unterbewusstsein gefragt hat: Was passiert, wenn ich für mein Kind nicht da sein kann, wie kommt es in der Welt zurecht?“, erklärt Regisseurin Tina von Traben. Das Drehbuch schrieb sie gemeinsam mit dem Kölner Kinderbuchautor Rüdiger Bertram.

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