Olivenöl-Test Stiftung Warentest

Olivenöl-Test 2017 der Stiftung Warentest

Der Testsieger im neuen Olivenöl-Test kommt von Aldi Nord. Die Stiftung Warentest hat insgesamt 24 auf dem Markt befindliche Olivenöle getestet. Das enttäuschende Ergebnis: Kein einziges Olivenöl schnitt mit GUT ab. Weitere zehn Öle bekamen von den Testern sogar ein MANGELHAFT.

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Olivenöl-Testsieger von Aldi Nord

Im großen Olivenöl-Test der Stiftung Warentest kommt der Testsieger kommt in diesem Jahr vom Discounter Aldi Nord: Das Bio-Olivenöl „Gut Bio“. Es handelt sich um eine Mischung von Olivenölen aus Griechenland und Italien. Laut der Tester der Stiftung Warentest handelt es sich um „ein durchschnittliches, preisgünstiges Öl“. Es kostet in der 0,75-Liter-Flasche bei Aldi Nord 4,70 Euro und bekam die GESAMTNOTE 2,9 und damit ein BEFRIEDIGEND.

Natives Olivenöl oft Schwindel

Bereits im letzten Jahr stellte die Stiftung Warentest in ihrem Olivenöl-Test vielen Ölen ein schlechtes Zeugnis aus. Und auch in diesem Jahr bekamen wieder viele Öle ein MANGELHAFT, weil sie sich mit dem Prädikat „nativ extra“ schmücken, der höchsten Güteklasse. Dabei mogeln die Hersteller laut der Tester bei der Herkunft, verarbeiten minderwertige Oliven und scheren sich nicht um Pestizid- oder Mineralöl-Rückstände im Olivenöl.

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Durchschnittliches Olivenöl „nativ extra“ gibt es bereits für recht wenig Geld. Aldi Nord, Lidl und der Netto Marken-Discount bieten die besten Öle im diesjährigen Olivenöl-Test der Stiftung Warentest. Bei Lidl sollte man allerdings aufpassen: Der Discounter ist im Test nämlich mit zwei Ölen vertreten. Das eine empfehlen die Tester: Das Olivenöl Primadonna, das andere wiederum nicht: Primadonna Bio. Letzteres ist deutlich mit Mineralölen belastet. Das gilt auch für das einzige Olivenöl im Test, das in Geruch und Geschmack noch mit einem GUT abschneidet: Bertolli Originale fruchtig.

Olivenöle mit Mineralöl belastet

Bereits im letztjährigen Test stellte die Stiftung Warentest fest, dass viele Olivenöle mit Mineralölen versetzt sind. Mineralöl-Kohlenwasserstoffe gelten als potenziell krebserregend. Mineralöle können über Abgase oder technische Öle von Produktionsmaschinen ins Olivenöl gelangen und über Paraffinöl, das in der EU als Pflanzenschutzmittel zugelassen ist. Das gilt sogar für den Ökolandbau. Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln gibt es bislang nicht.

Alle Olivenöle im Test enthalten laut Stiftung Warentest gesättigte Mineralöl-Kohlenwasserstoffe, Mosh genannt. „Sie können sich im Körper anreichern. Fast jedes zweite Öl ist deutlich damit belastet. Das zweitteuerste Öl, Carapelli Bio für 14,40 Euro pro Liter, ist nicht nur deutlich mit Mosh, sondern auch hoch mit Moah belastet“, so die Tester.

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