Stiftung Warentest Olivenöl

Olivenöltest der Stiftung Warentest: Aldi Süd 2018 Testsieger

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Im Olivenöl-Test 2018 der Stiftung Warentest waren insgesamt 27 auf dem deutschen Markt erhältliche Olivenöle. Lediglich vier Olivenöle schnitten mit GUT ab, zwei waren sogar MANGELHAFT. Dennoch fiel der Test besser aus als noch letztes Jahr.

Aldi Süd Cucina Natives Olivenöl extra wird Testsieger 2018

Testsieger 2018 ist das Olivenöl „Cucina Natives Olivenöl extra“ von Aldi Süd. Es handelt sich um ein Olivenöl aus Italien. Es ist mittelfruchtig, grün/reif, leicht bitter und leicht scharf. Die Tester der Stiftung Warentest fanden es gut ausgewogen mit Noten von Nuss und Mandelkernen, Blüten, reife Banane. Es kostet pro Liter bei Aldi Süd rund 10 Euro und bekam die GESAMTNOTE 2,3 und damit ein GUT.

Teuer schmeckt am besten

Obwohl das Olivenöl „Cucina Natives Olivenöl extra“ von Aldi Süd insgesamt Testsieger wurde: Beim Geschmackstest lag es nicht ganz vorne, sondern auf Platz vier. Es bekam aber immerhin noch ein GUT.

Sensorische Spitzenqualität fanden die Tester der Stiftung Warentest in den teureren Produkten. Geschmackliche Top 3 und damit SEHR GUT im Geschmackstest sind das Olivenöl Castillo de Canena aus Spanien für stolze 36 Euro pro Liter, das Soler Romero, ebenfalls aus Spanien, mit immerhin noch rund 26 Euro pro Liter und das Olivenöl von Farchioni aus Italien, mit 24 Euro pro Liter.

Mineralöl-Belastung in sechs Olivenölen

Im Test hatten sechs Olivenöle ein Mineralölproblem. Alle Produkte im Test enthalten gesättigte Mineralöl-Kohlenwasserstoffe, Mosh. Allerdings: Wegen Schadstoffen schnitt dieses Mal kein Öl mit MANGELHAFT ab. Auch konnten weder Weichmacher nachgewiesen, noch war ein Olivenöl nennenswert mit Pflanzenschutzmitteln, Lösemitteln oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet.

Auch im Olivenöl-Test 2017 und im Test von 2016 stellte die Stiftung Warentest fest, dass viele Olivenöle mit Mineralölen versetzt sind. Mineralöl-Kohlenwasserstoffe gelten als potenziell krebserregend. Mineralöle können über Abgase oder technische Öle von Produktionsmaschinen ins Olivenöl gelangen und über Paraffinöl, das in der EU als Pflanzenschutzmittel zugelassen ist. Das gilt sogar für den Ökolandbau. Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln gibt es bislang nicht.

Die meisten Olivenöle bekommen ein „Befriedigend“

Die meisten Olivenöle schnitten im Olivenöl-Test 2018 mit BEFRIEDIGEND ab. So zum Beispiel das „Gut & Günstig Natives Olivenöl extra“ von Edeka mit der GESAMTNOTE 2,7, das „Casa Morando Olivenöl nativ extra“ von Aldi Nord mit der GESAMTNOTE 2,8 oder auch das zweite Olivenöl aus dem Sortiment von Aldi Süd, das „Cantinelle Natives Olivenöl extra“ mit der GESAMTNOTE 2,9. Diese Note erhielten auch die Olivenöle „dmBio Natives Olivenöl extra“ und „Edeka Bio Natives Olivenöl extra“.

Zwei Olivenöle bekommen ein „Mangelhaft“

Zwei mal vergab die Stiftung Warentest in ihrem Olivenöltest in diesem Jahr ein MANGELHAFT und zwar für das „Kritsa Griechisches natives Olivenöl extra“ von Gaea und das „Bio P.D.O. Natives Olivenöl extra“ von Rewe. Beide erhielten die GESAMTNOTE 5,0.

Den kompletten Olivenöl-Test der Stiftung Warentest können Sie in der Zeitschrift TEST (02/2018) nachlesen oder gebührenpflichtig unter www.test.de abrufen.

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