einkaufswagen-supermarkt

Aufrunden bitte! Was passiert mit den Spenden von der Supermarktkasse?

An immer mehr Kassen von Supermärkten und Einzelhändlern prangt ein kleines blaues Logo: „Aufrunden bitte!“ steht darauf. Indem man der Kassiererin oder dem Kassierer sagt „Aufrunden bitte!“ wird der Rechnungsbetrag auf die nächste 10-Cent-Stelle aufgerundet. So spendet man zwischen einem und maximal zehn Cent. Das tut keinem weh, so das Kalkül dahinter. Dahiner steckt die Stiftung „Deutschland rundet auf“, wie verbraucher-papst bereits im November berichtete. Jetzt ist das Projekt gestartet, seit März kann jeder an bislang insgesamt 40.000 Kassen in Deutschland nebenbei spenden. Doch was passiert mit dem Geld fragen sich viele Verbraucher.

Werbung

Deutschland rundet auf – was und wer steckt dahinter?

„Aufrunden bitte!“ – viele deutsche Verbraucher sind in den letzten Tagen mehr oder weniger freiwillig mit entsprechenden Aushängen und Buttons mit dem Logo der neuen Spendenaktion konfrontiert worden. Und zwar an der Kasse ihres Supermarkts, des Kleidungsgeschäfts, Schuhladens oder anderer teilnehmender Geschäfte. Dahinter steckt eine gemeinnützige Organisation, die der ehemalige Bertelsmann-Musikmanager Christian Vater 2009 ins Leben gerufen hat.
Die Idee ist eigentlich einfach: Kunden haben in den teilnehmenden Läden die Möglichkeit, beim Einkaufen an der Kasse zu spenden, indem sie die Summe einfach auf die nächsten zehn Cent aufrundet. So kann man zwischen einem und maximal zehn Cent spenden. Die Händler rechnen die gespendeten Centbeträge der Kunden dann elektronisch ab und überweisen das Geld an die Stiftung “Deutschland rundet auf”, die das Geld dann an soziale oder ökologische Projekte vergibt. „Wenn nur jeder Zehnte der 50 Millionen Kunden, die jeden Tag im deutschen Einzelhandel einkaufen, mitmacht, kommen 90 Millionen Euro im Jahr zusammen“, so der Initiator Christian Vater.

Aufrunden und damit spenden kann man derzeit in den Filialen folgender Ketten: bonprix, Depot, dodenhof, Douglas, Görtz, Kaufland, KiK, Netto, Penny, Reno, SinnLeffers, SportScheck, toom, Witt Weiden und WMF. Zusammengerechnet ist das Spenden an der Supermarktkasse in insgesamt 12.000 Filialen mit 40.000  Kassen möglich. Jeder, der aufrunden möchte, erkennt die teilnehmenden Unternehmenan der blauen Sprechblase mit dem Aufdruck „Aufrunden bitte!“. Diese ist meistens an der Kasse angebracht.

Werbung

„Aufrunden bitte!“ – Wer prüft wohin die Spendengelder gehen?

Zunächst einmal sollen nach Angaben der Stiftung keine Spendengelder in der Verwaltung hängen bleiben. Das ist erstaunlich, da bei den meisten wohltätigen Organisationen einiges Spendengeld dafür verwendet wird, zum Teil bis zu einem Drittel. Das Geheimnis hier: Die Verwaltungsgebühren, zumindest die der Stiftung, sollen die Firmen zahlen, die sich an dem Projekt beteiligen. Verwaltungsgebühren können also dann nur noch bei der sozialen Einrichtung anfallen, die das Geld erhält.

Deine private Unterkunft in Barcelona günstig buchenDie Spendengelder gehen somit komplett an gemeinnützige Organisationen und soziale Projekte, die von einer Firma namens „PHINEO“ geprüft werden. In den Statuten dieser Firma heißt es: „PHINEO analysiert gemeinnützige Organisationen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und des Wirkungspotenzials ihrer Projekte. Eine PHINEO-Empfehlung erhalten am Ende der vierstufigen Analyse die Projekte, die besonderes Potenzial haben, nachhaltig in der Gesellschaft zu wirken. In Projektporträts werden Herausforderungen, Handlungsansätze, Resultate und Förderempfehlungen übersichtlich dargestellt.“

PHINEO prüft teilweise aufgrund von Informationsmaterial, das ihnen von Bewerberorganisationen zugeschickt wird: „Die Wahl der Informationsmaterialien steht den Organisationen frei, sie können die Materialien übermitteln, die am besten transportieren, was die Organisation erreichen möchte und wie sie dabei vorgeht. Es gibt allerdings einige „Pflichtunterlagen“, dazu gehören z.B. der Freistellungsbescheid, die Satzung bzw. der Gesellschaftervertrag der Organisation sowie die an das Finanzamt übermittelte Rechnungslegung bzw. der Jahresabschluss nach HGB (Handelsgesetzbuch) des letzten vollständigen Tätigkeitsjahres.“ Das die Auswahl der Informationsmaterialen zum Teil den jeweiligen Organisationen freisteht, ist aus Spendersicht fraglich. Allerdings werden die Finanzen überwacht. Legt eine gemeinnützige Organisation nicht ihre Finanzen dar, so ist das ein Ausschlusskriterium.

Zusätzlich gibt es in der Stiftung „Deutschland rundet auf!“ noch ein Gremium, dass die Geschäftsführung der Stiftung überwacht. „Es kontrolliert alle Aktivitäten der Geschäftsführung und überwacht die Spendenprojekte. Es beschließt in letzter Instanz über die Mittelvergabe und die Förderhöhe der einzelnen Spendenprojekte“, so die Eigenwerbung. Das Gremium hat mit dem ehemaligen Vorsitzenden der ARD, dem Journalisten Fritz Pleitgen, sogar ein prominentes Gesicht.

Letztlich überzeugend ist die Transparenz, die „Deutschland rundet auf!“ auf seiner Internetseite verspricht: „Wir agieren einschließlich unserer Experten und Kuratoren unabhängig und überkonfessionell. Unsere Auswahlkriterien und –prozesse erklären wir öffentlich. Die Spendenprojekte und die Finanzierung werden komplett offengelegt: 100 Prozent der aufgerundeten Cents kommen bei den Spendenprojekten an. Durch Projektfilme und detaillierten Informationen zu den Spendenprojekten kann jedermann zu jeder Zeit nachvollziehen wie die Cents wirken.“ Ab April sollen auf der Webseite die ersten Zahlen veröffentlicht werden.

Werbung

Wer bekommt die Spenden von der Supermarktkasse?

Die Cent-Spenden gehen ausschließlich an soziale oder ökologische, gemeinnützige Projekte. 2012 stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt der Förderung. „Unser Ziel ist es, zur nachhaltigen Lösung gesellschaftlicher Probleme in Deutschland beizutragen, denn Themen wie z. B. Kinderarmut, Jugendgewalt oder mangelnde Chancengleichheit betreffen uns alle“, so der Initiator Christian Vater. Die erste Organisation, die Geld erhält, ist die „Eltern-AG“, eine Organisation, die vor allem sozial schwachen jungen Eltern hilft, sie in Erziehungsfragen schult um so den Kindern ein harmonisches Familienleben zu ermöglichen. Weitere Projekte, die gefördert werden sollen, sind das Spendenprojekt „Klasse2000“, das sich für Gesundheitsbewusstsein, Gewalt- und Suchtvorbeugung bei Grundschulkindern engagiert, sowie das Projekt „Hippy“, das sich für Sprachförderung bei Migrantenkindern einsetzt.

Check Also

Ski_Skiunfall_Skifahren

FIS Verhaltensregeln: Sicher Skifahren

Wie im Straßenverkehr gibt es auch auf der Skipiste eine Verkehrsordnung. Diese wurde vom Internationalen …

50 Kommentare

  1. Klingt ja erst mal ganz gut. Machen da nur die wenigen Geschäfte mit oder kommen da noch welche zu? Hab ich nämlich alle nicht im Umkreis.
    Gruß Daniel

  2. Habs heute Mittag hier gelesen und heute Abend hab ich bei Kaufland den kleinen blauen Papphinweis gesehen und gleich aufgerundet. Die Werbung dafür an der Kasse ist aber miniklein! Hätte ich’s nicht vorher gelesen wäre es mir entgangen. Das sollte definitiv größer sein!

  3. Ich find die Idee echt gut, denn so minimiert sich mein Kupfergeld in der Geldbörse! Habe es jetzt schon 3x getan und jedes mal schauten unwissende komisch und fragten dann die Kassiererin warum ich „Bitte Aufrunden“ gesagt habe. Nen positiven nebeneffekt hat es auch für mich persönlich, ich fühl mich gut wenn ich, auch mit wenig, meinen Beitrag leisten kann.

    Gruß Markus

  4. Steck Sieglinde

    Wenn unser Bundespräsident nur auf die Hälfte seiner Bezüge bestehen würde, hätten die Kassen schon mal mind. 200.000 € in der Kasse:
    199.000 für seinen Lebensstandard und 240.000 für Limosine, Chaffeur, Büro und Sekretärin macht 440.000 €
    Und man darf dabei nicht vergessen, dafür gehen wir auch in die Arbeit. Solange unser Wullfi schon von meinem Geld lebt, bin ich nicht bereit hier auch noch zu geben.

  5. Spenden ist wichtig. Gern auch für die Zukunft unserer Kidz. Aber ich suche mir meine Spendenprojekte lieber selbst aus und prüfe sie.

  6. Aufrunden bitte – nein bei mir nicht. Ich sehe es überhaupt nicht ein, dass ich unnütze Projekte unterstütze. Wenn ich daran denke, wie viel Geld in „wohltätige“ Zwecke gesteckt wird, und dem gegenüberstelle, wie vielen dauerhaft und nachhaltig geholfen wird, dann komme ich zur Erkenntnis, dass man Gottes Wille nicht bekämpfen sollten und diese armen Menschen in Würde sterben lassen sollte.

    • Pfui, solche Aussagen zu treffen. Du solltest dich was schämen. Ich hoffe dir geht es irgendwann mal schlecht und du brauchst Hilfe und bekommst dann auch so eine Aussage an dem Kopf geworfen!

  7. Danke für Ihren Beitrag, guteronkel. Ich habe ihn mir ausgedruckt. Sollte ich einmal versehentlich etwas essen, was mir ganz schlecht bekommt, das aber nicht von allein meinen Magen nach oben verlassen will, erweist er sich bestimmt als nützlich.

  8. Und warum bezahlen wir Steuern sollten diese nicht zu Sozialen zwecken eingesetzt werden(Solidaritätszuschlag) und wie viel geht an Ökologische und wie viel an Soziale zwecke?

    Das Geld soll nich in der Bürokratie versakkern auch wenn eine Organisation das prüft ,ich denke wir werden keine veränderung merken höchstens eine noch stärkere verteilung des Geldes von Arm nach Reich

  9. auch ich werde nicht die bonzen unterstützen. die können erzählen was die wollen, ich glaub denen nicht die bohne. ein 6-jähriges kind sogar weiss, dass gelder NIEMALS!! in vollem umfang dahin gelangen, wo uns vorgegaukelt wird. der grösste teil davon gelangt zu denen, die es weder verdient haben, noch brauchen. sachspenden gebe ich gern. hab ich oft getan (klamotten an die flutopfer, futter ins tierheim etc.) . da weiss man wenigstens, dass es ankommt. und DABEI hab ich ein gutes gefühl !

  10. kommt für mich nicht in frage !!!! auch wir müssen uns ohne jede hilfe durchschlagen und arbeiten hart für das wenige geld . im gegensatz haben einige harz 4 familien alles neue an technik ( was wir uns alles nicht leisten können ) und lachen noch wenn wir morgens arbeiten gehen . es tut mir für die wenigen familien leid die nicht so sind , aber das zu ändern ist sache der regierung und die versagt hier auf ganzer linie !!!!!!!!!!!

  11. Ich runde nicht auf,macht schon mein Tankwart täglich für mich mit.

  12. Peinlich wie sich manche hier anstellen. Es geht um ein paar Cent, die man hier spendet. Das tut keinem weh, das kann mir von den hier postenden raffgierigen „hart arbeitenden“ Geizhälsen niemand erzählen. Auch immer schön zu lesen, die eigene Mitverantwortung an einem guten Miteinander in der Gesellschaft, dann bei Staat und Regierung abzuladen. Streng nach dem Motto „Frag immer was die anderen für dich tun können und nie was du für andere tun kannst“. Mit dem Zahlen von Steuern hat man ja genug getan…
    Solch eine Einstellung finde ich widerlich. Aber vielleicht kommen solche Schlechtmenschen ja irgendwann auch in die Lage, wo sie Hilfe brauchen und sie dann auf Leute mit der eigenen unsozialen Einstellung treffen.
    Ich jedenfalls habe gestern zum ersten Mal aufgerundet und ich werde es auch weiter tun!

  13. Es geht eben nicht nur um die paar Cent, sondern um die Ideologie der Gutmenschen Mafia die dahinter steckt! Einen guten Kommentar kann man hier:
    http://ef-magazin.de/2012/03/13/3444-glosse-darf-ich-aufrunden-teil-2
    dazu lesen.

  14. Brigitte Kahlert

    @Tortuga
    Selten so einen Schwachsinn gelesen. Dass ein solch blödsinniger Link hier überhaupt veröffentlicht wird. Das soll wahrscheinlich noch witzig sein. Schlechtmenschen-Humor wahrscheinlich. So auf dem Level der angepappten Kaugummis unterm Stammtisch. Ziemlich bitter in diesem Zusammenhang von Mafia und Nötigung zu sprechen, aber das kennt man ja aus der rechten Ecke…

    Ich habe noch nicht aufgerundet, schlicht weil es in meinem Umfeld überhaupt kein Geschäft gibt, in dem ich das tun könnte. Wird das noch ausgeweitet? Generell wären die hier erwähnten Organisationen, die das Geld bekommen sollen ja nicht unbedingt meine erste Wahl, wenn es darum geht wem ich Geld spende…

  15. Aufrunden? NEIN DANKE. !!!
    Eine solche Aktion kann man doch überhaupt nicht effektiv kontrollieren. Fangen wir bei den Kassierern an. Wer weiss denn ob die nicht in ihre eigene Tasche wirtschaften. Man bräuchte also neue Kassensysteme um diesem Missbrauch vorzubeugen – doch WER macht und vor allem bezahlt dies? Weniger Geld nach Griechenland und alle anderen Abgaben an die Stellen für die sie stehen (Kfz Steuer für Straßenbau) dann wäre Deutschland viel mehr geholfen. Leider kann mann kein Cent Stück mit einem Sender versehen um zu kontrollieren was damit passiert, ich bin mir sicher das AUCH bei dieser Aktion sich Menschen eine Goldene Nase verdienen die dies weder nötig haben oder verdienen und so lange man nicht „gutes Geld“ für „gute Arbeit“ bekommt bleibt bei mir der Cent in MEINEM Geldbeutel.

  16. Investiert euer Geld lieber in Fleisch und Tierprodukte aus artgerechter Haltung (wenn man kein Vegetarier werden will). So verhindert man millionen mal mehr leid. Echtes leid!

  17. @ alfred
    ich bin mit sicherheit kein geizhals und wenn du ein problem mit „harter arbeit “ hast macht mich das schon nachdenklich . wir geben genug , aber nur sachspenden oder andere leistungen ! mein mann leitet ehrehamtlich eine sportgruppe für kinder , das kostet auch einiges an zeit und geld ! wenn es da mal probleme gibt , zahlen wir auch gerne mal was für den jahresbeitrag eines kindes dazu, da sehe ich wenigstens das es an der richtigen stelle ankommt und nicht auch noch in schon volle taschen wandert !!!!!

  18. würden unsere überbezahlten Politiker das vorhandene Geld nicht immer aus dem Fenster werfen, natürlich vor ihrer Diätenerhöhung, dann bräuchten wir sowas nicht. Die haben irgenwie vergessen, sich erstmal um das eigene Volk zu kümmern. Banken retten, Krisengelder in Milliardenhöhe (und kein Ende in Sicht) , Lohndumping – und sparen bei den Kleinen. Das Volk lässt sich eh schon viel zu viel gefallen. Da finde ich solch eine Aktion, bei den genannten Hintergründen, schon irgendwo dreißt…..

  19. Aufrunden, an der Kasse meines Supermarktes.
    Nun wollen wir das mal beleuchten. Sagen wir, in einer Filiale (kleinere) gibt es am Tag 500 Kunden. Jeder sagt es, die Kassiererin hat eine 8- Stunden- Schicht. Wenn ich alles richtig verstanden habe, gibt es keinen zusätzlichen Knopf an der Kasse, die Kassiererin rechnet nicht jedesmal aus, wieviel Cent nun gespendet werden, oder doch? Es wird NICHT am Ende jedes einzelnen Kassiervorgangs extra eingebont, wieviel der Kunde gespendet hat.
    Ich selbst habe einige Zeit an der Kasse gearbeitet, auch noch bei denen, die nun wirklich scheiße mit ihren Mitarbeitern umgehen und den Kassiervorgang in Sekundenzeit messen, um die Mitarbeiter am Ende der Schicht anscheißen zu können, daß sie nicht schnell genug waren. Und dort hatte man ja nun vor nichts mehr Schiß als vor einer nicht stimmenden Kasse nach Ladenschluß. Und was soll ich sagen: ich habe niemals in die Kasse gegriffen, aber eine sogenannte Nullkasse (+- null) war die Ausnahme. Ein bißchen was fehlte immer, manchmal hatte man auch drei Euro zuviel (was mindestens ebenso schlimm war). Durch diese Hetze, auf Zeit kassieren zu müssen, passierten immer irgendwo kleine Fehler.
    Kommen wir mal zurück auf unser Thema: zugespitzt: zahlen wir also jetzt dafür, daß die Gebrüder… ihre Mitarbeiter knechten können? Und die anderen in blau und gelb auch? Wer unterscheidet denn zwischen Spende und Kassenfehlbestand? Was ist denn, wenn ein Kassierer durch Fehler 10,00 EUR Minus in der Kasse hatte? Fällt bei 50,00 EUR Spenden natürlich nicht mehr auf, gehen eben nur 40,00 EUR in den Pott, aber, ihr lieben Hochmotivierten, „Finde ich ja suuuupertoll“- Leute, habt ihr darüber mal nachgedacht? Wollt ihr mit Euren Spenden dafür sorgen, daß sich die Gebrüder… weiter auf einer ZWei-mann – Filialbesetzung ausruhen und reich machen? Oder, daß KassiererInnen, die echt die Schnauze voll haben, nun regelmäßig gleich mal fünf Euro abzwacken, weil sie wissen, daß mindestens das in der Kasse zuviel ist?
    Oder gibt es für genau diese Problematik schon eine Lösung, wirds doch genau eingegeben, was der Kunde spendet? Ich konnte bisher dazu nichts lesen. Ich bin nicht bereit, das zu unterstützen.
    Leute, wenn ihr spenden wollt, geht ins Internet. In Eurem Dorf, Kaff, Stadt, wo auch immer, gibts soziale Projekte, die dringend Unterstützung brauchen! Fragt nach dem nächsten Jugendclub. Spendet nen Stuhl. Ne Kaffeemaschine. Papier. Und laßt Euch ne Spendenquittung ausstellen. Für Eure Steuererklärung. Genau um die Ecke nimmt schon jemand Euer Geld, auch Cents, wenn ihr sie loswerden wollt, macht die Augen auf und warete nicht auf so einen Scheiß, dick beworben in der Presse, in den Medien. Und dann fühlt ihr Euch auch noch gut, weil ihr das heut schon dreimal gemacht habt. Ich fühl mich gut, wenn ich meine Arbeit mach. Ich bin Sozialarbeiter.

  20. @thinktwice
    Absoluter Schwachsinn den Sie hier verzapfen. Die Kassen wurden ja offensichtlich nachgerüstet, weshalb es ja so lange dauerte bis die Aktion an den Start ging. Man kann es übrigens auch nachlesen.
    Und genauso wie man „alles eingach glauben“ kann, kann man auch einfach alles erst mal in den Dreck ziehen ohne einen Hauch von einem Beweis. Dann noch die Kassiererinnen unter Generalverdacht stellen, ist ja alles Pack, das nur an sich denkt. Ziemlich asozial das. Und die Krönung Ihres Postings hier ist ja noch das mit der Spendenquittung. Spenden und sich möglichst viel wieder von Vater Staat zurückholen, das passt natürlich auch zu Leuten wie Ihnen!
    Bekommen Sie eigentlich Geld dafür, dass Sie sich als Sozialarbeiter engagieren? Wenn ja, ist das ja einfach nur Ihr Job und kein soziales Engagement. Oder in Ihren Worten ausgedrückt im Kontext des Themas hier einen Scheiß wert!

  21. also ich finde es eine gute Idee,sogar arme Menschen wie ich können etwas dazu beitragen dass unsere Welt ein bisschen besser wird. Klar könnte man das wieder kaputt quatschen,aber warum? Wir sollten die Hoffnung nie verlieren. Denkt lieber darüber nach,was Ihr für ein Projekt ins Leben rufen könntet. Um damit Menschen oder Tieren zu einen besseren Leben zu verhelfen. Steckt doch mal eure ganze negative Energie in etwas gutes. Schönen Tag noch. Carlos

  22. Hallo zusammen 🙂
    Ich bin mir nicht ganz sicher ob es nicht eher darum geht, dass wenn Supermärkte Ihr ganzes Kleingeld was weniger als 10cent ist zur Bank bringen und fürs zählen hohe Gebühren zahlen müssen. Diese Bankgebühren fallen wohl jetzt für die Märkte weg und das ganze wird mit wohltätigen Zwecken verbunden. Ich sag mal es kann sein, muss es aber nicht. Habe mal einen Fernsehbeitrag zu Kleingeld und Banken gesehen. Muss hier nicht unbedingt zutreffen, man sollte aber da mal drüber nachdenken 😉 vielleicht weis der ein oder andere noch was darüber. Gruss Vico

  23. ich finde die aktion einfach supper!!!!! da sollten aidi,lidel,norma u.a. mitziehen!!!!!!!!!!

  24. Ich runde nicht auf weil, mich diese Art der Geldbeschaffung einfach nur anwidert. Frei nach dem Motto, wie komme ich am schnellsten an das Geld anderer Leute.

    Die „paar“ Cent die ich hier spende, fehlen mir beim Bäcker. Und glaubt mal nicht, dass der auch nur auf einen Cent verzichten würde.

  25. Ich bin der ganzen Aktion sehr sehr skeptisch gegenüber eingestellt.

    Auch übrigens: Werden dann auch Spendenquittungen ausgestellt?

  26. Schade eigentlich, dass in Deutschland immer alles zerredet wird; auch wenn die Idee gut ist.
    Klar gibt es bestimmt auch schwarze Schafe, die das Geld versickern lassen. Fakt ist aber, dass bei dieser Aktion Leute spenden,die sonst gar nicht auf die Idee kämen.
    Pfeif auf die paar Cents, ist für einen guten Zweck und denen, die diese paar Cents für sich behalten, ist ohnehin nicht zu helfen.

  27. Ich lach mich schlapp, diese Nasenbären habe ich schon vor 2 Wochen angeschrieben, da mir nicht klar ist wie es eine Gemeinnützige Stiftungs-GmbH geben kann! Hat die Stiftung eine od. mehrere Unterordnungsgesellschaften (GmbH’s)?! Wenn ja warum diese unlogische Firmierung?! Eine Stiftung die gleichzeitig eine GmbH ist kann es nicht geben, da besteht erheblicher Klärungsbedarf. Leider steht eine Antwort noch aus. Solche unsinnigen Gesellschaftsformen finden leider immer mehr Verbreitung, bestes Beispiel ist die gGmbH, wo alleinig Bayern noch nach meinem Verständnis noch richtig tickt mit ihrer Rechtsauffassung, dass es solche Konstellationen im Gesellschaftsrecht nicht geben kann. Es sind halt fast alle irre geworden, und das nicht nur im Lande DEUTSCH…
    http://www.deutschland-rundet-auf.de/information/impressum

  28. vereinstante

    Zunächst mal Danke an thinktwice für die Denkanstösse – von dieser Seite habe ich die Aktion noch gar nicht betrachtet. Genau betrachtet hab ich mir allerdings den Internetauftritt von „Deutschland rundet auf“. Ich kann gar nicht verstehen, wie aus einer angeblichen Vielzahl von Bewerbern diese nun „förderwürdigen“ Projekte ausgewählt werden konnten. Wer konnte sich wo und wann um Förderung bewerben? Zu lesen ist nur, dass man doch bitte von Bewerbungen um Spenden aus diesem Topf absehen solle, die gewünschte Menge an Cents, die das Projekt einfahren soll ist offensichtlich schon verplant. Hintergrundinformationen zu den als förderwürdig ausersehenen Projekten fehlen. Wer ist der Träger, was wird wo genau bezahlt? Sorry, aber „davon profitieren 2500 Kinder“ – das ist mir einfach zu wenig. Ebenso bedenklich, dass jedes der Projekte mit Summen im sechstelligen Bereich gefördert werden will.
    Ich bin mir sicher, dass mit Spenden in weit kleinerem Ausmaß gezielt und regional viel mehr erreicht werden kann. Wenn da z.B. gegenüber unserer Schule ein Netto ist, bei dem aufgerundet wird und der kleine Schulverein dieses Geld bekäme und davon z.B. ein zusätzliches Betreuungsangebot für Kinder, die Teilnahme an einem Sommerlager für Kinder, deren Eltern sich das nicht leisten können, ein regelmäßiges Elternfrühstück oder, oder, oder finanzieren könnte – das wäre eine sinnvolle und regionale Verzahnung. Aber so funktioniert es eben nicht. „Das ist doch eine gute Sache und ihr müßt doch nicht immer alles schlecht reden“ sagt mir nur, dass aufrunden eine günstige Möglichkeit ist, sich sozial und engagiert zu fühlen, ohne hinzuschauen.
    @Therese: Beschimpfen ist leichter als denken, nicht wahr?
    @Carlos: Genau das ist der Beschiß: Du denkst, toll und spendest deine Cents, du bist sogar so engagiert, dass du überlegst, was du selbst tun könntest. Aber du wirst mit deiner Idee niemals an diesen Geldtopf kommen. Du bist einfach zu ehrlich dafür.
    @all: Niemand braucht Makler für sein soziales Gewissen.

  29. So wie das aussieht, geht das Geld in links indoktrinierte Projekte, also faktisch Transferleistungen fuer Migranten, Fixerstuben, Abtreibungsberatungen und alles was sozial schwach (euphem. fuer asozial) ist. Deutsche Familien, die lediglich einkommensschwach sind aber ansonsten ihre Kinder mit eigenem Geld gross ziehen, profitieren wie immer nicht davon. Wie man seit den 70ern weiss, diese ganzen Sozialprojekte bewirken genau das Gegenteil, die Empfaenger werden davon abhaengig, entwickeln Anspruchshaltungen und bilden gekauftes Klientel fuer die linken Parteien. Der gelackmeierte ist wie immer der kleine Draufzahler, der Vollzeit arbeitet fuer ein Taschengeld ueber dem Sozialhilfesatz.

    Ausserdem, das ganze laeuft darauf hinaus, dass ein Nachkommastelle gestrichen wird, erst eine, dann nur noch Vierteleuros, dann schliesslich nur noch ganze Euros, dann immer astronomischere Betraege wie frueher bei Drachme, Lire usw.

  30. Warum sollte ein Bertelsmann Vorstand was gutes tun? Natuerlich nur um es dann hinterher von der Steuer absetzen zu koennen. In Deutschland geht es uns gut, ich spende lieber dahin wo hunger und trinkwasserknappheit in Europa Alltag ist. Die Deutschen sollten nicht so viel Fertigprodukte kaufen, die nur teuer und schaedlich sind, lieber mal Eintopf kochen da ist man 3 tage hin, jedes mal andere einlage machen ob wuerstchen oder nudeln. nicht so viel Kosmetik kaufen und Tabak. In meiner Kinderzeit hat man gespart bis man sich was kaufen konnte, heute muss jeder alles sofort haben, eine unsitte! Wenn Der Vorstand 1Jahr zum Lohn eines normalen Arbeiters in Seiner Firma leben wuerde braeuchte es keine Spendenaktionen, einfach mal umverteilen!!! Wie waere der Vorschlag?????

  31. Es wundert mich mit welcher Leichtgläubigkeit sich manche Menschen auf solch eine Aktion stürzen. Mir wird es reichen wenn ich nur durch eine einzige aufgedeckte Trickserei bei dieser Aktion in meiner Ablehnung bestätigt werde. Und ich bin mir sicher dass man sehr viele Probleme und Missstände aufdecken wird.

  32. Von der Aktion habe ich erfahren, als ich die Werbung im Supermarkt sah. In unserem Netto wurde sehr stark plakatiert und es lagen Flyer aus. Sofort neugierig geworden, habe ich mich erst mal informiert. Nun sehe die Aktion allerdings etwas kritischer.
    Die Spenden gehen nur in den Bereich Kinder/Familie, und zwar in 4 Projekte. D.h. Behinderte, Kranke, Sterbende, Alte, Armutsbetroffene, Strassenkinder, Obdachlose, Umwelt, Tiere… scheinbar alles ausgeklammert.
    Geschäfte, in denen die Zielgruppe in Geringverdienern besteht (Netto, Penny u. Kaufland) sammeln das Kleingeld ein. Meiner Meinung nach sollten Kaisers, Rewe, Edeka, Real – also Geschäfte in denen um kaufkräftige Kunden geworben und die Ware entsprechend ausgepreist wird, für eine solche Aktion gewonnen werden.
    Auch ist mir aufgefallen, dass bei den teilnehmenden Einzelhandelsketten einige sind, die es dringend nötig haben, ihr Image aufzupolieren. Mitarbeiter von Netto und kik z.B. benötigen ergänzendes H4. Kik war mehrfach in der Presse, wegen Ausbeutung in alle Richtungen: Verkäufer, Herstellung durch Kinderarbeit, Verwendung gesundheitsschädlicher Materialien. Auch der Lidl&Schwarz-Konzern zu dem Kaufland gehört gerät immer wieder in die Negativpresse. Was könnte es da Besseres geben, als sich zsmzuschließen und so zu tun, als wollte sie alle einfach „nur“ mal etwas Gutes tun. Insofern überlege ich mir natürlich, was ich von dieser Stiftung halten soll. Einerseits zu geizig die eigenen Mitarbeiter vernünftig zu entlohnen, andererseits eine Stiftung gründen, was sehr kostenintensiv ist. Wie viel kostet ein Platat?…
    Ein willkommener Nebeneffekt dürfte es für diese Einzelhandelsketten auch sein, dass die dummen Kunden, die sowieso alle nicht wissen, wohin mit dem Kleingeld, ihre Münzen dann nicht mehr den Bettlern an der Tür vorwerfen können, womit dann auch sehr elegant und unauffällig diese unansehnlichen Randgestalten aus dem Weg geschafft wären. Warum sollten noch mehr Geschäfte wie Kaisers in Berlin – Lichtenberg durch ein Bettel-Verbot in die Schlagzeilen geraten, wenn man diesen Leuten ganz elegant die Grundlage ihrer minimalen, aber legalen Geldbeschaffung entziehen kann?!
    Nicht ganz beiläufig sehe ich mich natürlich auch selbst im Rahmen dieser Aktion an der Kasse stehen. Vor mir sagt ein Kunde: „Aufrunden bitte!“, dann guckt mich die Kassiererin erwartungsvoll an und von hinten gucken mich die anderen Kunden aus der Schlange prüfend an. Ich möchte aber nicht mitmachen, bin es gewohnt abgezählt zu bezahlen und will wegen Geldspenden sowieso lieber selbst entscheiden, und sicher gehen wie was wo und von wem verwendet wird. Tja, da verfinstern sich dann auch schon die Minen der lieben Mitmenschen, die mich beobachten und das Getuschel geht los: Was ich denn für Eine wäre…Als würde sie die paar Cent noch brauchen…naja mit der Hackfresse kann das doch nur eine H4-Empfängerin sein…Na guck mal was Die einkauft, aber spenden will sie nicht…
    Also doch besser nicht mehr in diesen Discountern den Einkauf erledigen, denn Lidl, Aldi und das gelbe Netto sind ja glücklicherweise nicht mt von der Partie.
    Ich hoffe, es belastet oder ärgert sie nicht, dass mein cmt so lang geworden ist, denn das ist nicht meine Absicht. Ich wollte nur meine Meinung darlegen und falls gewünscht etw zum Weiterdenken anregen.
    Viele Grüße Fr. Wieczorek von den Straßenseiten aus Berlin (◔‿◔)

  33. gabriele nönnig

    Kingt alles gut ,für mich zuviel Information ,aber leider nicht konkretes
    Mch würde interressieren was genau mit den Geld passiert.
    Welche projekte werden gefördert und was wurde da konkret getan.
    Bin sehr für Unterstützung und Förderung vorallen bei Kindern.
    Viele Grüße g.Nönnig

  34. Interessant wäre schon erstmal die Frage: wer bezahlt die Werbung?

    Plakatwände, Radio, Fernsehen – alles nicht gerade billig.

    Sponsorn das die mitmachenden Handelsketten, oder werden da für die Werbung schon feste Spenden-Cents verramscht? Diese kämen dann nämlich nur der Werbeindustrie und den Medien zugute – und das wären schon ziemlich viele Cents, die da draufgehen.

  35. Ich werde demnächst meinem Chef auch mal sagen: „Aufrunden, bitte!“ Mal sehen, ob ich dann auch mehr Stundenlohn bekomme.

  36. hahaha AUFRUNDEN BITTE so ein Schmarrn

    was für “ Projekte “ ???
    was für eine vierstufige überprüfung ??? für was ???
    was für eine Firma ist PHINEO und wer bezahlt
    diese Leute und von welchem Geld ( aufrunden bitte Spenden)
    welche Autorität überwacht die Vergabe der Gelder ( PHINEO ) ???
    das klingt für mich wie eine wohl durchdachte Geschäftsidee bei der nur einer reich wird

    PHINEO ???

  37. Was für ein witz!
    Wie wärs wenn man sagt:“Abrunden bitte!“ und die Differenz spenden dann mal die Supermarkt Ketten oder HErsteller? Sind das nicht eigentlich die, welche immer schon seit Urzeiten versuchen dir mehr Geld mittels falscher Mengenangaben, Mogelpackungen und dreister Preispolitik abzuluchsen? Was ist denn mit all dem Geld? Wie wärs wenn das mal gespendet wird und nicht wieder an die Börse des kleinen Mannes gegangen wird?!

  38. wenn ich das schon höre oder lese Aufrunden bitte, nö denk garnicht dran!!!
    Es wird immer teurer in den Läden, dann noch spenden? Wenn ich so die Kommentare durchlese ,och sind doch nur 10 cent kann doch jeder manchmal zählt jeder cent den man hat.

  39. Hallo,

    wenn der Staat seine Forderungen abrundet, der Chef den Lohn aufrundet, kann ich an der Kasse auch sagen:Aufrunden bitte!. Bis dahin heisst es SPAREN!!!!

  40. Ich bin überrascht davon, das die Spenden im Land bleiben und nicht nach Afrika oder Lateinamerika oder Asien gehen.Wir haben so viel Probleme im eigenem Land und ich hoffe sehr, das es so bleibt und die Spenden in Deutschland bleiben.

  41. wenn ich mir die Seite dieser ominösen Firma PHINEO so angucke und was für seltsame Vögel dort zu sehen sind, dann wird das Aufrunden eher zum Problem für mich. Die sollen lieber arbeiten gehen und die Kontrolle von Spenden dem Staat überlassen. Die tun nix produktives und “ verdienen“ Kohle.Ominös,Ominös.!!!
    Kommt mir vor wie „Wulffen“

  42. Sollen doch die Supermärkte von sich aus mal Geld drauflegen und spenden! Warum sollte ICH 10cent drauflegen? Die legen doch schon bis zu 50cent und MEHR auf meine Nahrung um! Nur Beschiss damit man ja nicht selber mal was zahlt sondern die Bürger ausnimmt!

  43. Hallo,
    auf den ersten Blick hört es sich ganz gut. Aber heut zu Tage bin ich sehr skeptisch geworden und werde erst Mal nichts spenden.
    Aber wünsche den Spendern viel Glück,das die jenigen nicht über den Tisch gezogen werden!

    MG

  44. aus meiner Sicht ist das immer noch nicht transparent genug. wenn man die Werbekampagne weglassen würde, käme ganz bestimmt doppelt so viel Geld zusammen. der gesamte Bericht erscheint mir etwas geschönt zu sein. Der Berich ist doch sehr unkritisch. So etwas braucht man um die unentschlossenen abzuzocken. Ich persönlich spende lieber direkt. die Aktion ist ja nicht etwa einem speziellen Projekt verbunden. So etwas halte ich immer für gefährlich.

  45. Erschreckend wieviele Leute Angst um ihre hart erarbeiteten 1-9 Cent haben! Ich wünsche keinem einmal so in Not zu geraten, daß er DARAUF angewiesen ist.Es liegt wohl in der Natur des Menschen immer und bei allem misstrauisch zu sein. Nennt mich Idiot oder Optimist. …ich mach’s auch weiterhin!

  46. es ist nicht das misstrauen sondern es liegt in der Natur. der Mensch ist bestrebt immer mehr zu haben, wenig abzugeben. sicherlich sind 1-9 cent im Moment nicht viel. jedoch Spenden für etwas was man nicht kennt? wer versichert dir das das Geld wirklich an kommt? ein Teil deiner Spende ist automatisch das Geld für Mitarbeiter, Werbung etc. ich Runde nicht auf.

  47. Und wer ist der Spender? Jeder der aufgerundet hat oder das Geschäft. Steuerlich gesehen, sollte jeder der aufrundet eine spendenbescheinigung bekommen und diese beim FIA.Bei der Steuererklärung gelten zu machen. Macht euch mal Gedanken darüber.

  48. Für mich ist diese Art der Spendensammlerei schlicht eine Betrugsmasche !
    Denn es ist nirgends konkret angegeben wo diese Spenden landen – Eine dubiose Firma (die „Umverteilt“) ist mir zu wenig Angabe .Dafür ist mir ehrlich gesagt jeder Cent zu schade – auch Flaschenpfand – weil rausgeworfenes Geld -denn auich diese Firma braucht Mitarbeiter die bezahlt werden wollen (von welchen wenn nicht Spendengeldern?). Noch dazu die ganzen Flyer ect – ich glaube nicht das diese vom Handel der ja angeblich nicht davon Provitiert finanziert werden .Auch kenne ich ich die prekären Verhälltnisse von Verkäufern die oft selbst noch zu ihren bisschen Lohn ergänzende Sozialhilfe brauchen und noch für das entwenden (!) von Brötchen die für den Müll sind bestraft werden Solche Firmen wollen mir was von Sozialen Engagement erzählen – lächerlich .

  49. Auch wenn die übrigen Posts schon etwas älter sind:
    Wenn „Deutschland rundet auf“ unseriös und betrügerisch sein soll, welchem Spendenempfänger kann ich trauen?
    Über Vereine wie die Tafeln, Lebenshilfe, Rotes Kreuz usw. weiß ich auch nicht mehr.
    Und bei den Sternsingern könnte es auch sein, dass sich die Kinder vom gesammelten Geld Süßigkeiten kaufen. Spendenquittungen erhält man bei diesen Kleinspenden ebensowenig.
    Was also ist die Lösung? Nichts mehr spenden und allen Unterstützung verweigern?
    Denkt mal darüber nach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.