heizung heizöl

Energiekosten: So sparen Sie mindestens 30 Prozent

Die Energiepreise steigen auch in diesem Jahr weiter. Längst sind sie die Kostentreiber schlechthin in Privathaushalten und maßgeblich verantwortlich für die Inflation. Um Energiekosten zu sparen setzen viele Deutsche auf einfache Tricks. Mit Erfolg: Der Energieverbrauch der deutschen Privathaushalte nimmt seit Jahren ab. Wer hier ebenfalls sparen will, für den gibt es ein paar einfache Grundregeln, aber auch neue Technologien helfen beim Sparen.

Werbung

Moderne Technik und Flüssiggas senkt Heizkosten um 30 Prozent

Ein bewussterer Umgang mit Energie, der auch die Beleuchtung miteinschließt, kann sich so zu erklecklichen Beträgen summieren. Doch so richtig spannend wird es erst beim Heizen – und bei der Versorgung mit warmem Wasser. Hier sind grundlegende Maßnahmen gefragt. Dazu zählt die Wärmedämmung. Und dazu zählt der Einsatz innovativer Heiztechnologien, beispielweise die moderne Brennwerttechnik in Kombination mit Flüssiggas.

Wer in eine solche Modernisierung seiner Heizungsanlage investiert, kann die laufenden Betriebskosten dauerhaft um 30 Prozent und mehr senken. Möglich macht das zum einen die effiziente Nutzung der eingesetzten Energie und zum anderen die zusätzliche Nutzung der im Abgas enthaltenen Kondensationswärme. Auf diese Weise entstehen rechnerische Wirkungsgrade von mehr als 100 Prozent. Das heißt: Weniger Energieverbrauch und weniger Emissionen, aber mehr Wärme fürs Haus – und mehr Geld in der Tasche.

Werbung

Energiespar-Klassiker: Raumtemperatur, Standby und energieeffiziente Elektrogeräte

Jedes Grad höhere Raumtemperatur treibt die Heizkosten um sechs Prozent nach oben. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb: 20°C im Wohnzimmer, 18°C in der Küche, 17°C im Schlafzimmer. Und mollige 22°C nur im Bad. Ein Stromsparklassiker: Der Standby-Betrieb von Elektrogeräten – ob Fernseher, PC oder Stereo-Anlage – kostet eine Menge unnötigen Strom. Geräte, die nicht genutzt werden, deshalb nicht nur ausschalten. Sondern den Stecker ziehen. Ältere Kühlschränke, Geschirrspüler und Wäschetrockner sind ebenfalls sehr energiehungrig. Hier sollte man über eine Neuanschaffung nachdenken, denn die lohnt sich übers Jahr gerechnet in jedem Fall. (Quelle: Rheingas)

Kühlschrank: Nie neben den Herd und immer aufgeräumt

Besonders alte Elektrogeräte erweisen sich oft als Stromfresser. Dem tragen fast 90 Prozent der 30- bis 70-jährigen Deutschen bereits Rechnung, indem sie energiesparende Geräte nutzen, so eine Umfrage der Ergo. Sparsame Modelle haben zwar ihren Preis. „Aber die Investition macht sich meist schon nach wenigen Jahren bezahlt“, betont die Energie-Expertin Tanja Cronenberg. Orientierung bieten die Energieklassen: Die Skala reicht von A für einen sehr niedrigen Verbrauch bis G für einen sehr hohen. Bei Kühlschränken gibt es zudem die Klassen A+ bis A+++. „Bei Küchengeräten lohnt es sich, genau hinzuschauen“, rät Cronenberg. „Sie machen bis zu 45 Prozent des Energiebedarfs in den Haushalten aus.“

Ungünstig ist indes, wenn der Kühlschrank neben dem Herd oder in der prallen Sonne steht. Was viele nicht wissen: Volle Kühlschränke verbrauchen weniger Energie als leere. Und auch Ordnung im Innern zahlt sich aus. Je länger die Suche nach dem Joghurt dauert, desto länger bleibt auch die Tür offen. Viel Sparen lässt sich auch durch das richtige Maß: Wer nur eine Tasse kochendes Wasser braucht, aber einen ganzen Liter erhitzt, verschwendet bares Geld. Und je seltener die Waschmaschine läuft, desto besser. Daher achten Stromsparfüchse darauf, das Fassungsvermögen der Trommel möglichst voll auszunutzen.

Große Flachbildfernseher und Computer verbrauchen viel Strom

Auch Unterhaltungselektronik kann die Energiekosten in die Höhe treiben: Vor allem große Flachbildfernseher sind wahre Stromräuber. „Ab 130 cm Diagonale gehen Fernseher richtig ins Geld“, so Cronenberg. „Solche Riesen können mit mehr als 200 Euro im Jahr zu Buche schlagen.“ Wer zu Hause Kontrast, Helligkeit und Farbintensität herunter dreht, sieht schon etwas günstiger fern. Alle überflüssigen Funktionen wie aktualisierte Programmzeitschriften schalten energiebewusste Zuschauer am besten ab.

Bei Computern gilt: Leistungsstarke Geräte bedeuten einen hohen Verbrauch. Sinnvoll ist daher, nur die Ausstattung anzuschaffen, die tatsächlich nötig ist. Sparsame Rechner sind am Energy-Star-Label zu erkennen. Laptops kommen mit im Schnitt 70 Prozent weniger Strom aus als Desktop-Computer. Je nach Bedarf reicht vielleicht auch ein Tablet, das noch genügsamer ist. „In jedem Fall sollten die Nutzer daran denken, die Energieverwaltung richtig  einzustellen“, meint die Expertin. „Am besten, der Rechner geht nach 15 Minuten in den Sleep Modus.“ Weitere Informationen zum Thema Energiesparen gibt es bei den örtlichen Stromberatungsstellen. (Quelle Ergo)

Werbung

Check Also

Trojaner: Gefälschte E-Mail von Volksbank im Umlauf

Betrüger nutzen derzeit die Berliner Volksbank als Absender für ihre betrügerischen E-Mails. In diesen Mails …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.