löhne reallöhne gehälter

Gute Zinsen fürs Festgeld

Was Häuslebauer erfreut, ist des Sparers Leid: Die Zinssätze für Verbraucher sind derzeit ganz tief im Keller. Manche Banken zahlen selbst für lanjährige Anlagen nur noch lächerliche Zinsen. Es gibt allerdings Ausnahmen. Je nachdem wie lange man sein Geld entbehren kann auch wieder äußerst lukrative. Derzeit zahlen zwei große Banken über vier Prozent Zinsen für das Festgeld: Die IKB direkt, sowie der Testsieger der Stiftung Warentest, die Bank of Scotland (BOS). Es gibt deutliche Unterschiede.

Werbung

Gute Zinsen bei der IKB

Bei der Düsseldorfer IKB direkt gibt es bis zu 4,2 Prozent Zinsen im Jahr, allerdings muss man mindestens 5.000 Euro anlegen. Die Eröffnung des Kontos, die Kontoführung und auch die Auflösung des Kontos sind gebührenfrei. Es gibt nach oben keine Grenze für den Anlagebetrag. Die Laufzeiten liegen zwischen einem Monat und zehn Jahren. Wobei hier die Zinssätze deutlich differieren. Bei Anlagen bis zu drei Jahren gibt es lediglich 2,1 Prozent Zins. Den Top-Zins von 4,2 Prozent gibt es erst ab einem Anlagezeitraum von fünf Jahren. Die Zinsgutschrift erfolgt auch erst am Ende der Laufzeit (Stand: Oktober 2011).

BOS zeigt sich am großzügigsten

Ganz im Gegenteil zum landläufigen Vorurteil Schotten seien geizig, gilt dies nicht für das Festgeldangebot der Bank of Scotland (BOS). Das Angebot überzeugt in allen Punkten. Die BOS zahlt fürs Festgeld bis zu 4,25 Prozent an Zinsen per Anno. Es gibt keine Mindestanlage – auch Sparer mit wenig Geld profitieren hier von den hohen Zinsen. Wie beim Konkurrenten IKB direkt gibt es auch bei der BOS keine Maximaleinlagesumme und die Kontoführung ist ebenfalls kostenlos. Bei einer Anlage von einem Jahr gibt es bei der BOS bereits 3,0 Prozent Zinsen, bei drei Jahren schon 3,8 Prozent, ab vier Jahren 4,1 Prozent und für Festgeld das fünf Jahre angelegt wird zahlt die BOS derzeit sensationelle 4,25 Prozent Zinsen (Stand: Januar 2012). Der einzige Haken war bisher: Die Bank fiel als britische Bank unter den britschen Einlagensicherungsfond – Anlagen bis zu 85.000 Pfund waren abgesichert. Sie fiel allerdings nicht unter den großzügigen deutschen Einlagensicherungsfond. Seit Oktober ist die BOS nun auch hier beigetreten, so dass Einlagen bis zu 250.000 Euro abgesichert sind. Das Angebot für eine 5-Jährige Anlage hat es zum Testsieger bei Stiftung Warentest/ Finanztest unter 88 weiteren getesteten Angeboten gebracht. Wer Interesse hat, hier gibts Informationsmaterial:

TÜV geprüfte Sicherheit für Ihre Geldanlage – das Festgeldkonto der Bank of Scotland
.

Werbung
Werbung

Check Also

Trojaner: Gefälschte E-Mail von Volksbank im Umlauf

Betrüger nutzen derzeit die Berliner Volksbank als Absender für ihre betrügerischen E-Mails. In diesen Mails …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.