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Inflationsrate 2011 in Deutschland: Preise steigen für Verbraucher

Die Lebenshaltungskosten für Verbraucher in Deutschland sind im September 2011 so stark gestiegen wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Teuerungsrate liegt momentan im Durchschnitt bei 2,6 Prozent. Der stärkste Preistreiber ist schnell ausgemacht: Gerade das, was jeder braucht, kostet 2011 deutlich mehr als noch im Jahr 2010: Energie in sämtlichen Formen, allen voran das Heizöl.

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Inflation so hoch wie lange nicht mehr

Insgesamt kosteten Waren und Dienstleistungen in Deutschland im vergangenen Monat September rund 2,6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. In den vergangenen Jahren lag lediglich die Inflationsrate im September 2008 mit 2,9 Prozent höher als jetzt.

Die Preise sind wie in jedem Jahr ungleichmäßig gestiegen. Am meisten hat sich 2011 für die deutschen Verbraucher die Energie verteuert: Die Deutschen müssen im Jahr 2011 satte 11,2 Prozent mehr für Strom, Heizkosten und Kraftstoff hinlegen als noch im Jahr 2010.

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Heizölkosten steigen um 25 Prozent

Heizöl kostet 2011 fast 25 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Für viele Verbraucher ein Grund, bei der Auswahl des Heizöl-Lieferanten die Preise noch genauer zu vergleichen, beispielsweise mit dem kostenlosen Heizölrechner von verbraucher-papst.de. Aber auch andere Heizmethoden sind 2011 deutlich teurer geworden: Fernwärme verteuerte sich im Durchschnitt um 9,8 Prozent, Strom um 7,1 Prozent und Gas immerhin noch um 5,4 Prozent im Vergleich zu 2010. Die Preise für Benzin und Diesel sind im gleichen Zeitraum um 13,9 Prozent gestiegen. Immerhin gibt es auch gute Nachrichten: Nahrungsmittel sind leicht unterdurchschnittlich gestiegen, sie verteuerten sich 2011 nur um 2,5 Prozent.

Gerade bei den Strom- und Gaskosten sehen Experten das größte Einsparpotenzial für Verbraucher. In Zeiten steigender Energiekosten kann daher ein Stromanbieterwechsel viel Geld sparen. Nutzen Sie für den Preisvergleich unseren kostenlosen Stromrechner. Was viele Verbraucher nicht wissen: Auch beim Gaspreis ist ein Anbieterwechsel einfach und spart Geld. Der kostenlose Gasrechner auf verbraucher-papst.de findet für Sie den günstigsten Tarif.

Experten sagen: Inflationsrate wird 2012 wieder fallen

Bereits im Juli und August 2011 waren die Verbraucher-Preise um 2,4 Prozent gestiegen. Laut der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute ist die gestiegene Inflation aber kein Grund zur Sorge. In ihrem Herbstgutachten gehen Institute davon aus, dass die Inflationsrate wegen der beginnenden Konjunkturflaute im Jahr 2012 wieder unter die 2-Prozent-Marke fallen wird. Unter dieser magischen 2-Prozent-Marke spricht die Europäische Zentralbank (EZB) von Preisstabilität.

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