Zinswecker: Neue Finanzinnovation informiert über Zinsanstiege

Wer heute sein Geld in Tagesgeld oder Festgeld investieren möchte, bekommt dafür verhältnismäßig geringe Zinssätze geboten. Aktuell liegen die besten Angebote im Tagesgeldbereich bei maximal 2,65% Zinsen pro Jahr. Mit einem Festgeldkonto lässt sich bei hohen Laufzeiten ab 5 Jahren hingegen noch ein Zinssatz von über 4,00% pro Jahr erreichen. Dabei muss der Anleger jedoch auch 5 Jahre auf sein Kapital verzichten, da erst nach Ende der Laufzeit wieder eine Zugriffsmöglichkeit besteht. Damit liegen die sicheren Geldanlagemöglichkeiten nicht gerade auf einem hohen Zinsniveau, denn in einer Hochzinsphase können die Zinssätze beim Festgeld auch problemlos die Grenze von 5% pro Jahr überschreiten und ein gutes Tagesgeldkonto bringt dann über 3,00% Rendite pro Jahr. Natürlich ist nicht genau zu sagen, wann die nächste Hochzinsphase die Märkte in Bewegung bringt. Im Folgenden sollen deshalb die Ursachen der aktuellen Zinssituation näher beschrieben werden.

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Warum befindet sich der Markt gerade in einer Niedrigzinsphase?

Die Gründe für das niedrige Zinsniveau sind vor allem in der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und in der wirtschaftlichen Entwicklung zu suchen. Aufgrund der europäischen Schuldenkrise hat die Weltwirtschaft erheblich an Fahrt verloren. Das Weltwirtschaftswachstum beträgt laut einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr knapp 3,5%. Dies ist angesichts von Wachstumsraten jenseits der 8% in China nicht viel und zeigt eindeutig, wie problematisch die Wirtschaftslage bereits seit Monaten aussieht.

EZB belässt Leitzinsen seit Monaten auf Rekordtief

Die EZB hat die Leitzinsen für die Eurozone bereits im November und Dezember 2011 von 1,50% auf 1,00% abgesenkt. Damit sollte den Marktteilnehmern genügend Liquidität zur Verfügung gestellt und die Konjunktur gestützt werden. Da den Banken durch die niedrigen Leitzinsen und 3-jährige Darlehen der EZB in unbegrenzter Höhe günstige Liquidität zur Verfügung steht, wird das Interesse an den Privateinlagen der Kunden abgeschwächt. Dies äußert sich in entsprechend niedrigen Zinsen für Tagesgeld und Festgeld. Wenn eine Geschäftsbank ihr Geld von der EZB zu einem Zinssatz von 1,00% pro Jahr bekommt, wird sie ihren Privatkunden keine sonderlich hohen Zinsen für deren Einlagen anbieten. Natürlich kommt es hierbei auch immer auf die jeweilige Zinspolitik der einzelnen Bank an, da auch Kundenbindung eine große Rolle spielt. Die Zinstendenz auf dem Markt zeigte jedoch zuletzt deutlich nach unten.

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Wie könnten sich die Zinsen in naher Zukunft entwickeln?

Es gibt mittlerweile viele Anzeichen dafür, dass sich die Weltkonjunktur wieder erholen wird. So hat sich die Arbeitslosensituation in Deutschland verbessert und in China zeigen wichtige Wirtschaftsindikatoren wieder nach oben. Sollte sich die Lage entsprechend verbessern, könnten die Notenbank in der Welt auch die Leitzinsen wieder anheben, was mit einer gewissen Verzögerung wiederum zu einer Erhöhung der Renditen von Zinseinlagen wie Tagesgeld und Festgeld führt. Natürlich hängt die zukünftige Entwicklung auch davon ab, wie sich die Schuldenkrise entwickelt. Zuletzt gab es hier positive Meldungen, denn die Bonität Griechenlands wurde nach dem Schuldenschnitt von der Ratingagentur Standard & Poor’s leicht hochgestuft. Es bleibt nun abzuwarten, ob dieser Schritt zu einer weiteren Beruhigung auf den Märkten führen wird.

Wie sollte man sich in dieser Situation als Anleger verhalten?

[sam id=“6″ codes=“true“]Vielen Anlegern stellt sich nun die Frage, wie sie sich in einer solchen Zinssituation verhalten sollen. Ist es sinnvoll, mit der Eröffnung eines Festgeldkontos noch etwas zu warten, um Zinssteigerungen mitnehmen zu können? Sollte man das Kapital solange auf einem Tagesgeldkonto deponieren, um jederzeit eine gute Gelegenheit nutzen zu können? Auf diese und andere Fragen soll im Folgenden etwas genauer eingegangen werden. Darüber hinaus wird der Zinswecker bei http://www.festgeldvergleich.org/zinsen-tagesgeld.html etwas genauer vorgestellt, denn dieser informiert die Anleger bei steigenden Zinsen im Festgeld- und Tagesgeldbereich.

Festgeldkonten aktuell nicht mit zu langen Laufzeiten

Wer sein Kapital aktuell auf einem Festgeldkonto deponieren möchte, sollte dabei die Laufzeit nicht allzu lang wählen. Wenn die Zinssätze nämlich wieder steigen sollten, ist man als Anleger sonst zu lange an die niedrigen Zinssätze gebunden. Glücklicherweise kann man bei Laufzeiten von 2-3 Jahren bereits Zinssätze von über 3,00% pro Jahr erreichen. Dies ist angesichts der aktuellen Situation als recht attraktiv zu bezeichnen. Die Rendite liegt damit zudem noch deutlich höher als auf einem Tagesgeldkonto. Trotzdem ist ein solcher Schritt nur dann zu empfehlen, wenn man eine Zeit lang auf das eigene Kapital verzichten kann. Ein Zugriff ist nämlich erst nach Ende der Laufzeit wieder möglich.

Tagesgeld und Festgeld geschickt miteinander kombinieren

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Tagesgeld und Festgeld geschickt miteinander zu kombinieren. So legt man einen Teil des Kapitals zu höheren Zinsen auf einem Festgeldkonto an und der Rest verbleibt als Reserve auf dem Tagesgeldkonto. Auf diese Weise hat man zum Beispiel auch dann noch Kapital, wenn die Festgeldzinsen steigen. Somit wird die nächste Hochzinsphase nicht verpasst und man verschenkt bis dahin trotzdem keine Rendite.

Mit dem Zinswecker immer auf dem neuesten Stand bleiben

Auf dem Portal Festgeldvergleich.org wird neuerdings ein Zinswecker zur Verfügung gestellt, der die Nutzer regelmäßig bzw. automatisch per Mail über Zinssteigerungen bei Fest- und Tagesgeld informiert. Auf diese Weise verpasst man keine Zinsveränderung der einzelnen Anbieter mehr und muss den Markt nicht ständig selbst im Auge behalten. Dieser Service bringt also einen großen Zuwachs in punkto Komfort mit sich. Darüber hinaus hilft der Zinswecker auch bei der Anbieterwahl. Anleger wissen somit nämlich immer, welche Bank gerade die höchsten Zinsen bietet. Da der Wecker im Zinsbereich sowohl für die Tagesgeldzinsen als auch für die Festgeldzinsen nutzbar ist, können zudem auch Kombi-Anleger davon profitieren. Selbstverständlich steht dieser Service kostenfrei zur Verfügung und lässt sich nach Eingabe der eigenen Email-Adresse nutzen. Zudem versichert der Anbieter, dass wirklich nur Zinsänderungen versendet werden. Auf diese Weise braucht man also keinerlei Angst vor Werbung zu haben.

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Fazit

Gerade weil sich die Zinsen in den Bereichen Festgeld und Tagesgeld aktuell nicht gerade auf einem hohen Niveau bewegen, ist ein guter Marktüberblick heute sehr wichtig. Mit dem Zinswecker von Festgeldvergleich.org wird dem Anleger dabei ein ganzes Stück Arbeit abgenommen. Man muss nicht mehr selbst regelmäßig die Anbieter checken, sondern erhält bei Änderungen eine automatische Mitteilung. Auf diesem Weg lässt sich die eigene effektive Rendite also problemlos optimieren. Dies könnte vor allem in naher Zukunft interessant werden, wenn die Zinsentwicklung aus Anlegersicht wieder etwas positiver aussieht.

Autor: Die Informationen wurden Ihnen von den Redakteuren des Portals www.festgeldvergleich.org präsentiert. Das Vergleichsportal wird von der Aslander & Fromeyer Vergleichsportale GmbH betrieben, die sich seit Jahren auf Vergleichsportale im Finanzbereich spezialisiert haben.
Prüfen Sie mit dem Tagesgeld-Vergleich, wo es aktuell die besten Tagesgeld-Zinsen gibt

 

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