ADAC-Test: Die besten Raststätten und Autohöfe

Wo sind die besten Raststätten 2013? Urlauber warten jedes Jahr aufs Neue auf den großen ADAC-Raststätten-Test. Auch in der Saison 2013/2014 hat der größte deutsche Automobilclub ADAC wieder 40 Raststätten und Autohöfe getestet. Untersucht wurden unter anderem Preise, Hygiene, Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit für Reisende mit Behinderungen. Aber auch die Bewertungen für die Außenanlagen und den Rast-Shop fließen in die Gesamtwertung mit ein. Nicht zuletzt spielt auch die Sicherheit der Gäste einer Raststätte oder eines Autohofs eine Rolle im Test 2013. Kommen Fußgänger sicher vom Parkplatz in die Raststätte? Oder müssen sie fürchten, von Autos überrollt zu werden?

Werbung

Die besten Raststätten und Autohöfe 2013 im ADAC-TEST

Autobahn-Raststätten sind teurer als Autohöfe – aber im Test sind schneiden sie dennoch besser ab. Das ist das wohl überraschendste Ergebnis des ADAC-Raststätten-Tests 2013. In den Punkten Service, Familienfreundlichkeit oder Sanitäranlagen schneiden die Raststätten entlang der wichtigsten Reiserouten in Deutschland insgesamt besser ab als die Autohöfe. Doch dieses Plus an Service hat auch seinen Preis. Im Schnitt kostet ein Einkauf an einem Raststätten-Kiosk rund 20 Prozent mehr als vergleichbare Produkte im Shop eines Autohofs. In der Gastronomie fällt der Unterschied geringer aus: Die Raststätten sind im Schnitt nur 10 Prozent teurer als Autohöfe, so die Tester des ADAC. Testsieger des ADAC-Raststätten-Tests 2013 ist die Raststätte Börde Süd an der A2 in Sachsen-Anhalt. Die Tester lobten hier die gepflegte und familienfreundliche Anlage und die sauberen Toiletten. Weit vorne liegt auch die Raststätte Michendorf Nord am Berliner Ring (A10) und der Autohof Lohfeldener Rüssel an der A7 in Hessen. Leider waren die hygienischen Verhältnisse bei diesem Autohof laut Test aber so mangelhaft, dass dieser Autohof im Test gesondert ausgewiesen wurde.

Die meisten Raststätten und Autohöfe sind nicht „GUT“

Von den insgesamt 40 getesteten Raststätten und Autohöfen bekamen nur 15 das Testurteil „GUT“. Dem stehen 22 Anlagen gegenüber, die nur ein „AUSREICHEND“ erhielten, sowie drei mit der Note „MANGELHAFT“. Am schlechtesten schnitt der Autohof Plötzin an der A10 in Brandenburg ab. Aus Sicht der ADAC-Tester gab es vor allem Punktabzüge wegen der fehlenden Familienfreundlichkeit und der fehlenden Barrierefreiheit. Auch die Sicheheit der Fußgänger auf dem Parkplatz wurde im Test moniert.

Werbung

Überhaupt scheint das Thema Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit für Behinderte für einige Raststätten und Autohöfe noch Neuland zu sein. In vielen Fällen gab es weder Spielmöglichkeiten für Kinder noch altersgerechte Mahlzeiten, heißt es im Test. Nur drei Anlagen konnten behinderten Gästen einen vollständig barrierefreien Zugang zum Restaurant anbieten. Der sogenannte „Euro-Schlüssel“ öffnete die Tür der Behindertentoilette bei fast allen Raststätten, allerdings nur bei knapp der Hälfte der getesteten Autohöfe.

Toiletten größtenteils sauber

Die sanitären Einrichtungen waren im Test meist gepflegt – zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen und im Labortest entpuppten sich einige Sanitäranlagen allerdings als Bakterienschleudern. Schlechte Hygienewerte erhielten beispielsweise der Autohof Lohfeldener Rüssel (A7), die Raststätte Hüttener Berge West (A7) und der Autohof Gau-Bickelheim (A61).

Jede der 40 Rastanlagen wurde an zwei verschiedenen Tagen von unterschiedlichen Testern ohne Voranmeldung bei den Betreibern getestet. Dabei wurde eine mehr als 110 Punkte umfassende Checkliste abgearbeitet, die sich in die Kategorien Verkehrsgestaltung, Außenanlage und Zugang, Service, Gastronomie, Shop/Kiosk, Familienfreundlichkeit, Sanitäranlagen, Hygiene und Preise gliederte.

ADAC-Raststätten-Test 2013 in Zahlen

Werbung

Check Also

Neuschwanstein: Traumurlaub zu den Königsschlössern

Im Ostallgäu befinden sich gleich drei der berühmten bayrischen Königsschlösser: Schloss Hohenschwangau, Schloss Linderhof und …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.