Kaltes Schmuddelwetter bleibt: Jetzt ab in die Sonne!

Nach der Rekordkälte, die uns das Kältehoch Cooper Anfang des Monats bescherte und das Europa das Zittern lehrte, kommt nun eine Periode winterlichen Schmuddelwetters auf uns zu. Wer genug davon hat, sollte sich auf machen in Richtung Sonne. Doch zur Zeit ist das gar nicht mal so einfach. Wo ist es überhaupt warm? Ägypten zum Beispiel – nur sind da gerade politische Unruhen. Die Kanaren – ja, nur im Februar ist es dort häufig sehr windig. Bleibt noch Thailand – etwas weit weg, aber wettersicher und sehr günstig. Wer zusätzlich zur Exotik auf europäische Standards in Hotels und Restaurants nicht verzichten will, für den ist Thailands größte Insel Phuket das Paradies.

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Von Ballermann bis Familienidyll – Phuket hat einiges im Programm

Phuket - Patong PartymeilePatong ist die inoffizielle Hauptstadt der Insel – zumindest für Touristen. Für Thai-Verhältnisse ist es relativ unauthentisch. Patong besteht fast ausschließlich aus touristischer Infrastruktur. Auf Phuket gibt es nirgends mehr Hotels als hier, Restaurants, Bars, Clubs und Massagesalons. Patong ist die Partyhochburg der Insel. Nur hier und in der Hauptstadt Phuket-City gibt es Diskotheken. In Patong bieten sie von Rock, Pop bis hin zu Dance und House so ziemlich alles. Wer Thai-Beats sucht, ist hier allerdings falsch.

In Patong gibt es auch eine relativ große Gay-Szene. Aber auch sie ist für touristische Bedürfnisse ausgelegt. Die Straßen um das höchste Gebäude der Stadt, das Paradise-Hotel, beherbergen fast ausschließlich schwule Lokale, Bars und Discos. Wer in Patong Ruhe und Entspannung sucht, sollte sein Hotel sorgfältig auswählen – und etwas tiefer in die Tasche greifen. Denn unter 4 Sternen ist hier kaum etwas ruhiges zu finden. Gute Restaurants gibt es hingegen bereits für kleines Geld. Und auch shoppen kann man in Patong. In der großzügig angelegten Mall „Jung Ceylon“ findet sich neben echter Markenware auch das ein und andere Schnäppchen.

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Familienfreundliche Orte im Südwesten der Insel

Karon ist nach Patong das zweite Touristen-Mekka Phukets. Das liegt vor allem daran, dass sich in Karon der größte Strand der Insel befindet, der auch gleichzeitig der gepflegteste und einer der schönsten der Insel ist. Die Strandpromenade ist sehr schön angelegt. In der Mitte des Weges an der Flussmündung befindet sich eines der Wahrzeichen Karons: Der goldene Drache. Im Städtchen selbst gibt es alles, was man als Tourist braucht. Insgesamt ist Karon deutlich ruhiger als das turbulente Patong.

Im Süden schließt sich nach einem Hügel der Ort Kata an Karon an. Kata ist der südlichste der drei großen Touristenorte auf Phuket. Der Ort hat zwei wunderschöne Strände, einige äußerst gute Restaurants und ist deutlich gediegener als Patong. Das absolute Highlight des Städtchens sind die Kata-Hills – von hier aus hat man einen wundervollen Ausblick über die paradiesische Bucht. Das Preisverhältnis liegt etwas oberhalb des Inseldurchschnitts. Kata ist ideal für Familien und Paare.

Dann gibt es noch Rawai im Süden Phukets – es liegt direkt am „Laem Promthep“, am Kap der göttlichen Engel und ist der südlichste Ort Phukets. Neben einigen europäischen Touristen machen hier auch viele Thai Urlaub. Leider wurde vor allem der Ortsteil Rawai-Beach vom Tsunami stark beschädigt. Der einst so schöne Strand ist heute leider nur noch sehr schmal und bei Flut nahezu komplett unter Wasser. In der Nähe liegen aber die Traumstrände von Nai Harn und Ko Bon. Es gibt einige wenige Hotels<!– entlang der Uferstraße.

Ruhe im Nordwesten Phukets

Das Örtchen Bang Tao liegt etwas im Landesinneren und ist überwiegend von Moslems bewohnt. Alkohol und Schweinefleisch gibt es hier nicht. Knapp zehn Kilometer weiter westlich liegt der Ortsteil Bang Tao Beach entlang einer der größten und ruhigsten Strände von Phuket. Hier gibt es viele luxuriöse Hotels. Die Preise sind teilweise recht happig, wer aber etwas sucht bekommt Luxus auch zu angenehmeren Preisen. Ausgehmöglichkeiten außerhalb der Hotels sind kaum vorhanden.

Ebenfalls im Nordwesten befindet sich Kamala. Hier gibt es einige größere Hotelanlagen, vor allem für Pauschaltouristen. Der Strand ist großartig. Sehr lang und am oberen Ende auch äußerst ruhig – fast verlassen. Nur einige wenige Liegenverkäufer bieten Getränke und kleine Speisen an. Parallel zum oberen Strandende befindet sich auch ein großer muslimischer Friedhof. Der Ort selbst ist eher nicht der Rede wert. Entlang einer Hauptstraße reihen sich ein paar Banken, Bars und Geschäfte. Viel mehr hat Kamala leider nicht zu bieten.
Surin ist ein kleiner Ort nördlich von Patong in der „Laem Singh“, der Löwenbucht. Entlang eines ehemaligen Golfplatzes, der dem Strand vorgelagert ist, befinden sich mehrere Spitzenhotels. Die Strandpromenande selbst ist eher gediegen bis schick, es gibt hier einige sehr gute Restaurants. Am nördlichen Ende des Strandes befindet sich ein luxuriöser Beachclub. Insgesamt ist der Strand von Surin einer der gepflegtesten und gediegensten der gesamten Insel Phuket. Ein Besuch hier lohnt sich für Urlauber, die etwas ruhigere Strandtage suchen und gleichzeitig auf Annehmlichkeiten wie kalte Getränke und bequeme Strandliegen nicht verzichten wollen.

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Insel-Hauptstadt lohnt kurzen Abstecher

Phuket City (früher Phuket Town) ist die Inselhauptstadt und die wahrscheinlich authentischste Stadt Phukets. Hier befinden sich viele administrative Gebäude. Aus touristischer Sicht lohnt sich ein Trip nach Phuket City, da sich die teilweise charmant renovierte Altstadt im sino-portugiesischen Kolonialstil noch so etwas ursprüngliches bewahrt hat. Allerdings sollte man nicht gar zu viel erwarten. Das Sehenswerte beschränkt sich auch hier auf einen Trip von ungefähr einer Stunde. Lohnenswert ist ein Besuch in der Shopping-Mall „Phuket Central Festival“, der größten Mall der Insel. Auch einige überwiegend preiswerte Hotels gibt es in der Stadt.

 

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