Karneval 2013: Die besten Tipps für die Session

Die fünfte Jahreszeit hat offiziell bereits am 11.11. um 11.11 Uhr begonnen. Richtig gefeiert wird aber erst ab diesem Donnerstag: Altweiber. Egal, ob Helau, Alaaf oder Ahoi: Wer in der närrischen Zeit auf den Putz hauen möchte, hat in den Karnevalshochburgen Düsseldorf, Köln und Mainz dafür die besten Möglichkeiten. Allerdings kann man sich auch in der jecken Jahreszeit auch ganz schön blamieren, wenn man die Sitten nicht kennt. Damit der Karneval für Sie nicht zum Debakel wird: Der Karnevals-Knigge 2013.

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Touristenfallen an Karneval meiden

An der längsten Theke der Welt in der Düsseldorfer Altstadt, findet der größte Kneipenkarneval der jecken Republik statt. Doch hier gibt es Unterschiede. Wer zum Beispiel auf Deutschlands Hauptpartymeile, der Bolkerstraße denkt, er sei an Karneval richtig, der liegt falsch. Die Bolkerstraße ist zugepflastert mit Pinten, in denen das ganze Jahr Ballermann- und Skihüttengaudi herrscht. Auch an Karneval. Kostümierte Jecken und authentische Karnevalsstimmung sucht man hier vergeblich. In den nördlichen Parallelstraßen sieht es ganz anders aus. Hier herrschen die Jecken. Eine Besonderheit bildet die Ratingerstraße: Hier gibts Karneval für junge und hippe Jecken.

Auch in Köln sollte man aufpassen wo man feiert: Wer nämlich denkt, dass in den Kneipen rund um den Alter Markt die waschechten Kölner Karneval feiern, der irrt gewaltig. Denn der echte Kölner Kneipenkarneval spielt sich in der Domstadt vor allem in den Veedeln (Stadtvierteln) ab. In der Innenstadt finden sich hauptsächlich Karnevalstouristen. Von authentischer Karnevalstimmung bleibt da nicht viel übrig. Anders ist es beim Straßenkarneval: Da spielt die Musik sehr wohl in der Innenstadt. An Altweiber in der Nähe des Rathauses und während der Umzüge entlang der Zugtrasse.

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Karneval: Ohne Verkleidung geht gar nicht

Kostüm-Muffel haben in der Karnevalszeit schlechte Karten. Wer sich nicht wenigstens eine Pappnase aufzieht oder ein paar Farbtupfer ins Gesicht schmiert, der steht schlecht da. Gerade wenn es um Balzversuche beim anderen Geschlecht geht. Im besten Fall bekommt man ohne Verkleidung mitleidige bis verächtliche Blicke ab. Im schlimmsten Fall fliegt man aus der Kneipe. Zumindest dann wenn es nicht nur eine Eckpinte ist, sondern ein Laden mit guter Karnevalsstimmung.

Deshalb: Mut zur Kostümierung und zur Farbe – am leichtesten fällt das in einer Gruppe. Denn dann sinkt die Hemmschwelle wie von selbst und das Flirten geht viel einfacher von der Hand – natürlich nur, wenn der Partner nicht dabei ist!

Rucksack und Handtasche besser zuhause lassen

Enger Körperkontakt gehört zum Karneval wie Bier und Kamelle. Das fängt schon am Straßenrand an, wenn der Zug vorbeizieht und geht später in der Kneipe weiter. Da kann es die anderen Jecken ganz schön nerven, wenn man sich mit Rucksack auf dem Rücken oder Handtasche unterm Arm durchs Getümmel wühlt.

Erstens macht eine Tasche den ohnehin schon knappen Raum im Karneval noch knapper, zweitens stößt man früher oder später damit garantiert ein Bier übers Dekolleté oder über die Hose. Außerdem macht man es Langfingern so besonders einfach, mal kurz in die Tasche zu greifen.

Zur Grundaustattung eines Karnevalisten auf Flirttour gehören daher nur Hausschlüssel, Geld – und eventuell auch Kondome, am besten alles in der Jackeninnentasche.

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Ordentliche Grundlage schaffen

Wer im Karneval ausschließlich auf flüssiges Brot setzt, für den dürfte die Feierei schneller vorbei sein als gedacht. Daher sollte man am besten schon deutlich vorher für eine ausreichende Grundlage sorgen. Currywurst mit Pommes rotweiß ist ein Klassiker nördlich des Mains, weiter südlich empfiehlt sich vielleicht auch eine Schweinshaxe. Viele Narren schwören auf besonderes fettiges Essen vor der Feier – angeblich gelangt der Alkohol auf diese Weise langsamer ins Blut.

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