Breslau – viel näher als man denkt!

Breslau, die Hauptstadt Niederschlesiens liegt gerade einmal zweieinhalb Autostunden von Dresden entfernt. Mit dem Flugzeug ist es ab Frankfurt oder Düsseldorf gerade einmal eine Stunde Flugzeit. Und ab Berlin braucht der Flieger gerade einmal 30 Minuten. Und dennoch ist vielen jungen Deutschen Breslau gänzlich unbekannt. Man kennt die schlesische Metropole höchstens aus den Heimweh-Geschichten vertriebener Großeltern oder vielleicht von Erzählungen des polnischen Handwerkers. Aber selbst hinfahren? Nach Polen? Das kommt nur wenigen in den Sinn. Dabei liegt Breslau doch viel näher als man denkt. Und spätestens zur Fußball-EM 2012 dürfte Breslau deutlich an Attraktivität gewinnen.

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Von der Bronzezeit bis in die Antike war Breslau ein wichtiger Umschlagplatz an der Bernsteinstraße. Funde sind heute im Archäologischen Museum ausgestellt. Schlesien wurde um 990 in den polnischen Staat von Mieszko I eingegliedert. Kurz darauf wurde Breslau zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre 1000 erhob der Sohn Mieszkos Boleslaus der Tapfere Breslau zum Bistum und der Bau der Kathedrale auf der Dominsel begann. Breslau entwickelte sich als eine der bedeutendsten Städte im frühen Polen.

Seit ca. 1138 war Breslau die Hauptstadt des polnischen Teilfürstentums Schlesien. Nach der Zerstörung Breslaus durch die Tataren 1241 siedelten die Breslauer Piasten verstärkt deutsche Einwanderer auf dem südlichen Oderufer an. Dort entstand bald eine gotische Bebauung um den Marktplatz (Rynek). Aus dieser Zeit stammen die Ursprünge einiger noch erhaltener oder rekonstruierter Bauten der Stadt, die noch heute viele gotische Kirchen, eines der schönsten gotischen Rathäuser Europas und viele barocke Bürgerhäuser beherbergt.

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Im 14. Jahrhundert kam Breslau als Lehen zu Böhmen und später zum Österreich der Habsburger. Breslau erhielt eine Universität und einen der schönsten botanischen Garten Europas. Nach den Schlesischen Kriegen im 18. Jahrhundert wurde Breslau schließlich preußisch. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark zerstört und nach dem Krieg in Teilen wieder aufgebaut – nachdem Russen und Polen zunächst bestrebt waren, Industrieanlagen und Baumaterial aus dieser deutschen Stadt zu schaffen. Dieses wurde unter anderem für den Wiederaufbau Warschaus verwendet.

Nach der Vertreibung nahezu der gesamten Vorkriegsbevölkerung wurden unter anderem Polen aus Lemberg (Lwów, heute Ukraine), besonders aber aus Zentralpolen in Breslau angesiedelt. Heute ist Breslau mit 638.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Polens.

Geld abheben in Breslau

In der Innenstadt von Breslau gibt es viele Banken und dementsprechend viele Geldautomaten, die rund um die Uhr in Betrieb sind. Allerdings sind die Abhebegebühren für ausländische Bank-Karten zum Teil extrem hoch. Kostenlos Geldabheben in Breslau und überall in der Welt kann man beispielsweise mit der VISA-Card der DKB-Bank. Das kostenlose Girokonto DKB Cash bietet neben einem gratis Girokonto eine kostenlose EC-Karte zum Bargeldlosen Bezahlen sowie eine gratis Kreditkarte, mit der man weltweit kostenfrei an allen Geldautomaten mit dem VISA-Logo Geld abheben kann.


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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Breslau

Das sollten Sie sich in Breslau nicht entgehen lassen:

  • Rathaus
  • Städtische Pfarrkirche St.Elisabeth
  • Garnisonskirche
  • Städtische Pfarrkirche St.Maria Magdalena
  • Dorotheenkirche (Die Kirche St. Stanislaus, Wenzel und Dorothea)
  • Minoritenkirche St. Vinzenz
  • Bernhardinerkirche
  • Christophorikirche
  • St. Matthias
  • Adalbertkirche
  • Jesuitenkirche
  • St. Barbara
  • Universität mit der Aula Leopoldina, Oratorium Marianum
  • Ehemaliges Königsschloss
  • Hofkirche
  • Stadttheater
  • Viele wertvolle Bürgerhäuser am Ring und in den Gassen ringsum
  • Markthalle
  • Stahlbetongebäude mit historisierenden Fassaden
  • Die Naschmarktseite des Rings
  • Geschäftshaus an der Junkernstraße
  • Mohrenapotheke
  • Ehemaliges Petersdorf
  • Nationalmuseum
  • Neues Regierungsgebäude
  • Panorama von Racławice

Hotels in Breslau

Seit der Wende 1989 sind in Breslau viele neue und zeitgemäße Hotels entstanden. Aber auch alt-ehrwürdige Häuser wie etwas das Hotel Monopol sind liebevoll und aufwändig restauriert worden. Die Preise liegen unter dem Schnitt europäischer Metropolen, aber gerade zur EM 2012 sind die Hotelpreise zum Teil exorbitant gestiegen. Einen guten Überblick zu den aktuellen Hotelpreisen in Breslau während der EM 2012 finden Sie zum Beispiel bei hotelito.de. Günstig sind auch Privatunterkünfte, die beispielsweise bei wimdu.de zu finden sind.



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Unterwegs in Breslau

Der öffentliche Nahverkehr in Breslau ist mittlerweile gut ausgebaut. Es gibt moderne Straßenbahnen und die alten Busse aus den 70er Jahren während zunehmend durch moderne und umweltfreundliche Fahrzeuge ausgetausscht. Für einen Ausflug ins Umland bietet sich jedoch am ehesten ein Mietwagen an.

Cafés in Breslau

Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Breslau eine wunderbare Café-Kultur, die sich aus der K&K-Zeit der Stadt ins preußische Breslau hinüberretten konnte. Mit dem Krieg verschwanden die Cafés. Und nach dem II. Weltkrieg galten den kommunistischen Machthabern Kaffeehäuser als dekadent und bourgeois. Das hat sich seit der politischen Wende geändert. Breslau verfügt wieder über wunderbare Kaffeehäuser und moderne Coffeeshops, in denen köstlichen Torten, Kuchen und Kaffeespezialitäten angeboten werden. Nespresso Sortiment Espresso variationen 70 Kapseln je Sorte 1 Stange (10Kapseln)

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