Fuelband, Jawbone und Fitbit: Fitnessarmband-Test 2013

Unter Freizeitsportlern sind Fitnessarmbänder derzeit angesagt. Sie messen zurückgelegte Schritte, Kilometer und Kalorienverbrauch. Und einige analysieren sogar das Schlafverhalten des Nutzers. Aber sind Fitnessarmbänder wirklich so zuverlässig, wie die Werbung verspricht? Leider nein, meldet das Verbraucherportal testnachrichten.de und beruft sich dabei auf einen aktuellen Test der Zeitschrift Computerbild. Laut Test sind Fitnessarmbänder in den meisten Fällen zu ungenau.

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Fitnessarmband: Teures Gimmick für Technikfans

Mehrere Anbieter konkurrieren derzeit mit Fitness-Armbändern um eine Klientel, die gerne schnell und einfach ihr Sportverhalten analysiert haben möchte. Und nicht nur das: Neben Schrittzählen und Pulsmessung versprechen die Hightech-Bändchen teilweise auch eine Analyse des Ernährungsverhaltens und sogar eine Schlafanalyse. Die Komplettanalyse am Handgelenk hat ihren Preis: Ab 100,- Euro aufwärts kosten die gängigen Modelle derzeit. Ob sich das wirklich lohnt, müssen die Nutzer selbst entscheiden. Laut Test sind die Fitness-Bändchen aber nicht so zuverlässig wie sie versprechen.

Nike FuelBand im Test auf Platz drei

Laut Computerbild sind alle Fitnessarmbänder wenig überzeugend, was die Zuverlässigkeit angeht. Richtig präzise war keines der getesten Armbänder. Zwar wurden zurückgelegte Schritte als solche erkannt, dafür wurden andere Bewegungen aber nicht beachtet oder falsch interpretiert. Das rhythmische Bewegen der Hand beim Biertrinken auf dem Sofa wurde beispielsweise auch als Lauf interpretiert. Für die Tester reichte das nur für eine Gesamtnote von 3,98. Der Preis für das Nike-Band: 130,- Euro.

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Platz 2 im Test: Jawbone Up

Etwas besser schnitt das Fitnessarmband Jawbone Up im Test ab. Es erreichte mit einer Bewertung von 3,77  ein etwas besseres Testergebnis als das FuelBand. Besonders überzeugend: Im Test wurde bei der Schrittzählung nur eine Abweichung von 5,8 Prozent festgestellt. In diesem Punkt ist das Jawbone Up für 130,- Euro das beste Fitnessarmband im Test.

Fitbit Flex ist Testsieger

Am besten wurde das Armband Fitbit Flex im Test bewertet (3,47). Auf dem Siegertreppchen ist es mit rund 100,- Euro das günstigste Produkt. Das Fitbit-Armband ist mit kleinen Leuchten ausgestattet – praktisch bei nächtlichen Joggingrunden oder in der Dämmerung, aber auch die eigene Leistung ist somit schnell überprüfbar. Außerdem misst das Fitbit, ähnlich wie das Jawbone-Armband auch den Schlaf. Und: Man kann mittels App auch Daten zur Ernährung eingeben. Allerdings empfanden die Tester dies als mühsam. Die Synchronisierung erfolgt wahlweise über Bluetooth 4.0. Diesen Bluetooth-Standard haben nicht alle Handys. Alternativ ist ein Datenabgleich per USB-Dongle über den PC möglich. Einen Schwachpunkt des Fitbit Flex hatte bereits chip.de in seinem Juni-Test ausgemacht: Der Akku des Armbands hält nur 5 Tage. Zum Vergleich: Das Jawbone Up hält bis zu zehn Tage durch.

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