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Heizen mit Holz: Die günstige Alternative

Der größte Preistreiber sind auch in diesem Jahr wieder die Energiepreise. Neben dem täglichen Schock an der Zapfsäule, kommt immer mehr auch das Heizen als großer Kostenfaktor hinzu. Der Preis für Leichtöl und der daran gekoppelte Gaspreis ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Doch es gibt Alternativen. Gerade der heimische Energieträger Holz kann helfen, viel Geld zu sparen.  Entweder als komplette Holzheizung oder als ergänzende Heizform. Holz ist so ein Sparmodel, doch es gilt einiges zu beachten.

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Holz: Eine gute Alternative für Eigenheimbesitzer

Eigenheimbesitzer können viel Geld sparen, indem sie ihre Heizung komplett oder zum Teil auf Holzverbrennung umstellen. Den Brennstoff gibt es mittlerweile in Baumärkten, zum Teil sogar in Supermärkten. Dort wird Holz als Scheite in Säcken für 2-3 Euro verkauft. Dies ist jedoch eher für ein gemütliches Kaminfeuerchen am Wochenende zu empfehlen. Wer richtig mit Holz heizen will, der sollte sein Holz anderswo besorgen und damit deutlich mehr Geld sparen. Nämlich da, wo das Holz herkommt: im Wald.

Doch auch ein Wald ist ein Wirtschaftsunternehmen und damit will sein Besitzer natürlich Geld verdienen. Dort einfach Holz zu schlagen oder aufzusammeln ist illegal. Der jeweilige Revierförster ist Herr im Wald und steht Ihnen bei einem Kaufwunsch beratend zur Seite. Einfach bei einem Förster in ihrer Nähe anrufen und eine Bestellung aufgeben.

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Sie werden staunen, wie professionell die meisten Förster ihr Produkt verkaufen. Es gibt nämlich nicht nur Brennholz. Vom ganzen Baum zum selbst zerlegen, bis hin zum Convenienceprodukt, den bereits vorgetrockneten und in kamingerechte Form gebrachten Holzscheiten, gibt es alles im Angebot. Zu unterschiedlichen Preisen versteht sich.

Heizen mit Holz: Die Holzsorte ist entscheidend

Auch die Holzsorte ist entscheidend: Birke ist eher günstig, Buche eher teuer. Das liegt daran, dass man von Buchenholz deutlich mehr hat, während die gute Birke eher schnell verbrennt. Die Preise sind daher höchst unterschiedlich.

Was früher als „Steher Holz“ verkauft wurde, kommt heute als Raummeter daher. Bei der günstigsten Variante, dem Selbstschlagen, kostet der Raummeter Weichholz ungefähr 15 Euro pro Raummeter. Bei Hartholz muss man zum Teil das Doppelte hinlegen. In der kamingerecht aufbereiteten Form kommt das Hartholz sogar auf bis zu 80 Euro pro Raummeter!

Brennholz frühzeitig kaufen und trocknen

Brennholz darf nur verfeuert werden, wenn es eine Restfeuchte von 20 Prozent oder weniger hat. Daher ist der Zeitpunkt wichtig, wann man sich das Holz besorgt. Und siehe da: Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Als Faustregel gilt nämlich: In den Herbstmonaten das Holz schlagen – in den windreichen Wintermonaten trocknen. Daher ran an die Axt! Ist der Baum zerlegt und nach Hause transportiert, so muss eine Lagerstätte gefunden werden.

Viele machen den großen Fehler, das Holz im Keller zu lagern. Dort schimmelt es eher und bleibt feucht, was weder das Kaminfeuer noch den Schornsteinfeger erfreut. Besser ist es, das Brennholz draußen trocknen zu lassen. Am besten unter einem Vordach – zunächst ohne Plane – an der frischen Luft. Denn im Wind trocknet das Holz viel besser als im vielleicht wärmeren, trockenen Keller.

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Der Untergrund muss trocken sein. Daher empfiehlt es sich, das Holz auf einer Euro-Palette (die Dinger auf denen Supermärkte Waren bekommen) zu lagern. Euro-Paletten bekommt man im Holzhandel oder auf Nachfrage manchmal auch für kleines Geld vom Lageristen im Supermarkt. Wenn das Holz dann im Frühling/Sommer trocken ist, dann eine Plastikplane überziehen, um das Holz vor Regen zu schützen. Im nächsten Winter haben Sie dann Ihr perfektes Brennholz.

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